Skandal: Google-Vorwurf bei "Wer wird Millionär"

Günther Jauch ist sich nicht sicher, ob bei seiner Kandidatin alles mit rechten Dingen lief.
Günther Jauch ist sich nicht sicher, ob bei seiner Kandidatin alles mit rechten Dingen lief.Bild: picturedesk.com

Eine Kandidatin ergatterte sich am Montagabend 64.000 Euro. Viele Zuseher sind überzeugt, dass es da nicht mir rechten Mitteln zuging. Denn ihr Joker wirkte verdächtig.

Bei der 12. Frage tat sich Kandidatin Roxanne schwer. Es ging um 64.000 Euro. Das Thema, dass der Deutschen zu schaffen machte: Fußball.

Plötzliche Eingebung

Die Frage war knifflig: "Welcher Verein übernahm kürzlich von Alemannia Aachen die Tabellenführung in der Ewigen Tabelle der 2. Bundesliga?" Roxanne ging auf Nummer sicher und schoss den 50/50-Joker raus, bevor sie ihren Telefon-Joker anrief. Die beiden übrig gebliebenen Antwortmöglichkeiten: Erzgebirge Aue oder Greuther Fürth.

Ihr Kollege schien jedoch ebenfalls wenig mit der Frage anfangen zu können: "Puuuuuh, da muss ich überlegen." Danach kam nichts mehr. Erst kurz bevor die 30 Sekunden abliefen rief er: "Greuther Fürth! Ich bin sehr sicher, Greuther Fürth!" Danach wurde die Leitung gekappt. Roxanne vertraute ihrem Joker, loggte die Antwort ein und gewann 64.000 Euro.

Moderator Günther Jauch wurde aber skeptisch: "Am Anfang war da einer ganz blank und am Ende ganz sicher." Auch die Zuseher sind überzeugt, dass hier geschummelt wurde.

Keine Hilfsmittel erlaubt

Wie ein RTL-Sprecher gegenüber "Bild" erklärt, sind keinerlei technische Hilfsmittel bei den Jokern erlaubt. Ansonsten würde man die Kandidaten disqualifizieren. Bei Roxanne kann aber nicht bewiesen werden, dass ihr Kollege am Telefon zu Google gegriffen hat. Deshalb darf sie die 64.000 Euro behalten. (slo)

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