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Skandal-Rapper Sido verteidigt Xavier Naidoo

Xavier Naidoo wurde in den sozialen Netzwerken wegen seiner Verschwörungstheorien kritisiert. Sido nahm ihn nun in Schutz. 

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Nach Xavier Naidoo gibt auch Sido zu, dass er sich zu Verschwörungstheorien hingezogen fühlt. In der Youtube-Reihe "Ali therapiert" spricht Sido von Kindern, die auf "unerklärliche Weise verschwinden". Dabei erwähnt er unter anderem den bekannten Fall der 2007 spurlos verschwundenen Madeleine McCann. "Sowas gibt's", meint er.

Mit "sowas" spielt er auf die sogenannte "QAnon-Theorie an. Anhänger sind davon überzeugt, dass die USA eigentlich von einern Schattenregierung regiert wird. Diese entführt Kinder und tötet sie. Aus deren Blut werde dann "Adrenochrom" gewonnen, das als Verjüngungstrank dient.

Sido bei der Verleihung der 1Live Krone in Bochum 
Sido bei der Verleihung der 1Live Krone in Bochum 
www.picturedesk.com

Sido nimmt Xavier Naidoo in Schutz

Eine Theorie, an die auch Xavier Naidoo glaubt, den Sido im Video verteidigt.  "Ist der  (Xavier Naidoo) durch oder ist der einfach nur verwirrt?", fragt Ali den Rapper. Sido antwortet: "Ich kann dir eine Sache sagen: Xavier ist ja auch aus der Frankfurt-Ecke. Ich kenne andere Rapper aus Frankfurt und aus der Ecke, die mir erzählt haben, dass sie auch schon Kontakt mit so Leuten hatten und komische Fragen gestellt bekommen haben, die denen klargemacht haben, es gibt sowas." 

Er befeuert die Rothschild-Theorie

Sido zieht dabei eine Verbindung zur "Rothschild"-Familie. Er glaubt, dass solche "alteingesessenen Clans" bereits die Fühler in Deutschland ausgefahren hat. Rothschild ist der Name einer jüdischen Bankerfamilie. Eine alte antisemitische Verschwörungstheorie besagt, dass Anhänger der Familie die Welt beherrschen würden. 

Weiter will Sido sich dann nicht dazu äußern: "Ich will nicht tief darüber reden, nachher setzen die Leute mir einen Aluhut auf."