Wintersport

Skandal-Urteil gekippt: Ski-Star erhält Olympia-Bronze

Happy End im Bronzen-Drama um die Schweizer Skicrosserin Fanny Smith. Der Skiverband annulliert ihre umstrittene Disqualifikation von Peking.
20 Minuten
26.02.2022, 10:38

Sie wurde zur tragischen Figur in Peking: Fanny Smith wurde nach ihrem Lauf von der Jury aufgrund eines regelwidrigen Einsatzes disqualifiziert und verlor so die bereits sicher geglaubte Olympia-Medaille.

Die Wut und das Unverständnis waren nach dem Entscheid riesig. Ralph Pfäffli, Schweizer Skicross-Trainer, sprach von einem "Unsinn" und Smith selbst teilte über Instagram mit: "Ich bin am Boden zerstört." Nach der Rückkehr aus China sagte Smith gar das nächste Rennen ab. "Ihr könnt euch alle vorstellen, wie emotional und anstrengend die letzte Woche für mich war", richtete sie sich in einem emotionalen Instagram-Post an ihre Fans. Smith erklärt: "Ich fühle mich im Moment mental nicht in der Lage, Rennen zu fahren."

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Nun gibt es aber ein Happy End, wie Swiss-Ski am Samstag mitteilt. Smith hat ihre Olympia-Medaille zurück! Die FIS Appeal Commission hat den Appeal von Swiss-Ski und Fanny Smith gutgeheißen. Damit wurde der Entscheid der FIS-Jury im Skicross-Final der Frauen an den Olympischen Spielen annulliert und das Rennergebnis wird dahingehend angepasst, dass Fanny Smith der dritte Platz wie beim Zieldurchlauf zugesprochen wird.

"Ich bin natürlich erleichtert über diesen Entscheid", sagt Fanny Smith. "Denn ich war stets überzeugt, dass ich keinen Fehler gemacht habe. Gleichzeitig schmerzt es mich aber für Daniela Maier, welche nun die Leidtragende der Situation ist." Ob gegen diesen Entscheid Rekurs eingelegt wird, ist laut der Medienmitteilung vom Samstagvormittag Swiss-Ski nicht bekannt.

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