Skater-Opfer musste 20 Minuten auf Hilfe warten!

Das Opfer musst im Türkenschanzpark 20 Minuten auf Hilfe warten.
Das Opfer musst im Türkenschanzpark 20 Minuten auf Hilfe warten.Bild: zVg
Nach dem "Heute" Bericht über den brutalen Skater-Crash im Türkenschanzpark: Die verletzte Ärztin musste 20 Minuten auf Hilfe warten!

Jetzt kommen immer mehr Details zu dem schweren Unfall mit Fahrerflucht im Türkenschanzpark ans Licht. Wie "Heute" berichtete, war dort am 15. Juni eine jungen Ärztin unterwegs, als sie von einem Skater von hinten brutal niedergestoßen und ihrem Schicksal überlassen wurde.

Regungslos mit schlimmen Schmerzen



Die 28jährige Frau – sie war selbst auf Skates unterwegs – wurde durch den Aufprall so schwer verletzt, dass sie 20 Minuten regungslos und unter schlimmsten Schmerzen auf Hilfe warten musste. Obwohl zum Zeitpunkt des Unfalls – es passierte gegen 20.30 Uhr – noch einige Leute unterwegs gewesen waren, wurde der Verunfallten keine Hilfe angeboten.

Älteres Ehepaar half

Die Verletzte – sie hatte kein Handy bei sich – ist darüber verständlicherweise empört: "Da sind mindesten drei Passanten bei mir vorbeigegangen, ohne Notiz zu nehmen. Ich selbst konnte vor Schmerzen nicht einmal sprechen!" Nach 20 Minuten kümmerte sich dann ein couragiertes älteres Ehepaar um das Opfer.

Opfer muss Stützmieder tragen

Im Spital wurden bei der Ärztin ein geprelltes Steißbein und mehrere gebrochene Lendenwirbel diagnostiziert. Jetzt muss die Medizinerin ein Stützmieder tragen, kann für rund drei Monate ihrem Beruf nicht nachgehen. Die Online-Suche nach dem flüchtigen Täter blieb bisher ergebnislos. (wapo)

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