Skelett warnt: Augen auf beim Bahnübergang

Ein Skelett mit doppeltem Andreaskreuz mahnt zur Vorsicht.
Ein Skelett mit doppeltem Andreaskreuz mahnt zur Vorsicht.Bild: Wiener Lokalbahnen
Mit einer neuen Sicherheitskampagne wollen die Wiener Lokalbahnen vor Unfällen an Bahnübergängen warnen. Das Testimonial: ein Skelett!
Immer wieder kommt es entlang von Bahnstrecken trotz Sicherheitsvorkehrungen zu Unfällen mit dem Individualverkehr. Meist sind Unaufmerksamkeit von Autofahrern oder eine falsche Einschätzung der Situation der Grund. Die Wiener Lokalbahnen machen nun mit einer neuen Initiative auf die potenziellen Gefahren an Eisenbahnkreuzungen aufmerksam. Das Motto: Gib Acht, bevor es kracht – Augen auf beim Bahnübergang!



Eisenbahnkreuzungen entlang von Bahnstrecken sind grundsätzlich gesichert, entweder durch Verkehrszeichen, wie das an jedem öffentlichen Bahnübergang aufgestellte Andreaskreuz, durch Stopptafeln, Lichtzeichen oder zusätzliche Bahnschranken. Trotz dieser Sicherungsmaßnahmen ist es als VerkehrsteilnehmerIn aber immer wichtig, aufmerksam zu sein und auf Warnlichter oder Pfeifsignale zu achten. Oftmals lenken laute Musik oder das Smartphone ab. Auch der längere Bremsweg der Bahn, im Vergleich zum Auto, wird mitunter unterschätzt. Bei Eisenbahnkreuzungen ist daher erhöhte Vorsicht aller Verkehrsteilnehmer notwendig, so die Lokalbahnen in einer Aussendung.

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Schwerpunktaktionen für Autofahrer

Der aktuelle Sicherheitsschwerpunkt der Wiener Lokalbahnen wird in den nächsten Wochen vor allem auf Fahrzeugen der Badner Bahn sowie WLB-Bussen in der Region Wien-Baden zu sehen sein. Entlang der Strecke gibt es Schwerpunktaktionen für Autofahrer an Eisenbahnkreuzungen. "Mit unseren unterschiedlichen Maßnahmen möchten wir bewusst machen, wie wichtig Aufmerksamkeit und Achtsamkeit besonders im Bereich von Eisenbahnkreuzungen sind, um Unfälle zukünftig zu verhindern", ergänzt Monika Unterholzner, Geschäftsführerin der Wiener Lokalbahnen.



In der Regel sei Unachtsamkeit anderer Verkehrsteilnehmer immer wieder Ursache für Zusammenstöße mit der Bahn an Eisenbahnkreuzungen, so die Wiener Lokalbahnen. Diese können nicht nur zu Personen- und Sachschaden führen. Unfälle wirken sich außerdem auf die Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit der Badner Bahn entlang der gesamten Strecke aus. Sie führen zu Ausfällen von Zügen, längeren Wartezeiten und bringen Intervalle durcheinander. Zum Ärger vieler weiterer Fahrgäste.



Bewusstseinsbildung bereits früh beginnen

Im September versorgen die Wiener Lokalbahnen Schulen entlang der Badner-Bahn-Strecke mit Infomaterial zum Thema Sicherheit und Bahnverkehr. Neben Autofahrern und Bahn-Fahrgästen sprechen die WLB damit auch besonders Schüler und deren Eltern an. Verkehrserziehung ist gerade im jungen Alter ein wesentlicher Bestandteil der Schulbildung. Junge Menschen können sich im Alltag leichter ablenken lassen und sind unaufmerksam. Umso wichtiger ist es, frühzeitig richtige Verhaltensweisen vorzuzeigen und damit Selbstgefährdung vorzubeugen.

Auto-Fahrlehrer als Zugführer



Noch im Herbst tauschen Fahrlehrer aus Fahrschulen entlang der Strecke für einen Tag das Auto gegen die Badner Bahn. Die FahrlehrerInnen werden in Begleitung eines Ausbildners der Wiener Lokalbahnen die Besonderheiten beim Steuern einer Bahn selbst erleben können. Diese Erfahrungen sollen dann an FahrschülerInnen weitergegeben werden. Ziel ist es, FahrzeuglenkerInnen zu sensibilisieren und dadurch für mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu sorgen.

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