Gerade einmal 58 Minuten dauerte es in der Lockdown-bedingt leeren Olympia World in Innsbruck, bis der serbische Weltranglisten-Erste das Duell der Nummer-eins-Spieler gegen Österreichs Dennis Novak mit 6:3 und 6:2 für sich entschied, damit auch Serbiens Auftakt-Erfolg gegen das ÖTV-Team fixiert.
Nach dem Spiel enthüllte der 34-Jährige, ein begeisterter Skifahrer zu sein. Deshalb erhielt Djokovic auch gleich zwei passende Geschenke: speziell für den 20-fachen Grand-Slam-Sieger angefertigte Ski und einen einwöchigen Skiurlaub samt Pisten-Tag mit Benni Raich.
"Ich habe dieses wunderbare Geschenk bekommen, ich bin beeindruckt", strahlte Djokovic gegenüber der "APA" beim Anblick seiner neuen Ski. Und erklärte seine Leidenschaft für das Wedeln. "Ich liebe das Skifahren seit ich sehr jung war. Mein Vater, mein Onkel, meine Tanke waren professionelle Skiläufer. Ich habe viel Zeit in den Bergen in Serbien verbracht. Tief in meinem Herzen war Skifahren neben Tennis immer meine Nummer-eins-Sportart", kam der Weltranglisten-Erste ins Schwärmen.
Mit den Skiern wird Djokovic nicht alleine auf den Tiroler Pisten carven. Der Serbe wird einen Ski-Tag mit Benni Raich einlegen. "Das ist etwas, das ich definitiv nicht auslassen werde. Ich habe gestern ein bisschen mit ihm gesprochen und wir haben das ausgemacht, hoffentlich, wenn ich in der Nähe bin", erklärte der Serbe.
Bevor es auf die Piste geht, bestreitet Serbien am Samstag bereits das zweite Gruppenduell gegen Deutschland. Djokovic wird wieder mit dabei sein. "Als Einzelsportler vermisse ich Teambewerbe. Ich bin immer motiviert, wenn ich für mein Land spiele. Ich versuche immer zu spielen, weil ich mein Land liebe und gerne für diese Farben spiele", meinte der Serbe.
Das Ziel ist freilich der Sprung zum Davis-Cup-Finalturnier nach Madrid. Für einen Ski-Ausflug wird Djokovic trotz offener Skigebiete also keine Zeit haben...