Wintersport

Ski-Ikone Eberharter: "Mothl sagt uns irgendwas nicht"

Ex-Ski-Star Stefan Eberharter vermutet nach dem spontanen Rücktritt von Matthias Mayer einen tieferen Grund.
Sebastian Klein
01.01.2023, 12:03
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Kurz vor dem Jahreswechsel sorgte Matthias Mayer in Bormio für ein Ski-Beben. Nach der Besichtigung für den Super-G schwang er ab, kam zum ORF-Interview und verkündete völlig überraschend im Live-TV seinen Rücktritt. Nicht nur ORF-Anchor Rainer Pariasek reagierte verblüfft - nicht einmal der engste Kreis des dreifachen Olympiasiegers war eingeweiht.

Darum vermutet Österreichs Ski-Ikone Stefan Eberharter: "Das Ganze wirkt auf mich irgendwie mysteriös. Logischerweise ist seine Entscheidung voll und ganz zu akzeptieren. Aber ich habe das Gefühl, dass uns Mothl irgendetwas nicht sagt."

In seiner Kolumne in der "Krone" rätselt der zweifache Gesamtweltcupsieger: "Ich glaube, dass da mehr dahintersteckt. Etwas, das vielleicht erst in Zukunft aufgelöst wird."

Der 53-Jährige weiter: "Das macht doch alles keinen Sinn! Da nimmst du die Qualen der Vorbereitung auf dich, inklusive des Aufwands fürs Südamerika-Camp. Da muss das Feuer in dir brennen, sonst machst du das ja gar nicht. Und dann beendest du von einer Minute auf die andere in Bormio die Karriere. Da bleibt doch zwangsläufig die Frage nach dem Warum im Raum stehen."

Mayer hatte noch im Winter 2022 Geschichte geschrieben, als er bei den dritten Olympischen Winterspielen in Folge eine Goldmedaille eroberte. Im Februar steht die alpine Ski-WM an. Sowohl die WM als auch das jährliche Speed-Highlight Kitzbühel finden allerdings nun ohne den Kärntner statt.

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