Ski-Olympiasiegerin packt über Schicksalsschlag aus

Sara Hector jubelte in Peking über Riesenslalom-Gold.
Sara Hector jubelte in Peking über Riesenslalom-Gold.IMAGO/USA TODAY Network
Sara Hector bangt um das Leben ihrer Mutter. Jetzt sammelt sie für die Erforschung ihrer schweren Erkrankung mit Skirennen Geld und Aufmerksamkeit.

Schlimme Nachrichten aus Schweden.

Sara Hector geht mit der schweren Erkrankung ihrer Mutter an die Öffentlichkeit. Die Riesenslalom-Olympiasiegerin von Peking verrät in einem Interview mit der schwedischen Zeitung "Aftonbladet", dass ihre Mutter an der Nervenkrankheit ALS leide. "Es ist eine Krankheit, die immer schlimmer wird", klagt Hector.

Es handelt sich um eine bisher unheilbare Krankheit, an der beispielsweise auch Rapid-Legende Sergei Mandreko erkrankt war, die ihn diesen März im Alter von nur 50 Jahren das Leben kostete.

Hector sammelt Spenden

Hector will nun Bewusstsein für ALS schaffen und so die Erforschung fördern. Ihre große Hoffnung: "In der Welt der Forschung passiert viel, das ist sehr positiv und vielleicht werden bald Medikamente gefunden, die die Krankheit stoppen und nicht nur verlangsamen können."

Zu diesem Zweck organisiert die 30-Jährige seit 2019 in ihrer Heimat ein Skirennen, bei dem Spenden für die ALS-Forschung gesammelt werden. Hector: "Das Rennen ist mir wichtig. Ich hoffe, dass viele Leute kommen und ihre Freunde herausfordern wollen."

Bei den beiden Slaloms in Levi belegte Hector die Ränge fünf und sieben, legte also einen beachtlichen Start in die Saison hin.

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