Ski-Rowdy kracht in 16-Jährige und zeigt Mittelfinger

Ein Rettungshubschrauber war bei dem Unfall zum Glück nicht notwendig
Ein Rettungshubschrauber war bei dem Unfall zum Glück nicht notwendigGetty Images
Ein skurriler Ski-Unfall mit Fahrerflucht ereignete sich in Tirol. Nach einem Zeugenaufruf meldet sich ein 15-Jähriger, beteuert aber seine Unschuld.

Zwischen Weihnachten und Silvester nutzten viele Jugendliche die schulfreie Zeit zum Skifahren. So auch im kleinen Skigebiet von See im Paznauntal. Bereits im Vorfeld fiel Besuchern eine ungefähr acht Personen umfassende Gruppe auf, die ein grob rücksichtsloses Fahrverhalten an den Tag legten.

Am 28. Dezember, kurz vor der letzten Abfahrt um 15 Uhr, stieß ein bisher unbekannter männlicher Skifahrer eine 16-Jährige absichtlich zu Boden. Dabei zog sie sich auf der roten Piste Verletzungen unbestimmten Grades zu. Der "Rowdy" flüchtete anschließend sofort von der Unfallstelle, ohne sich zu vergewissern, ob die Gestürzte verletzt wurde oder Hilfe benötigte.

"Eindeutiges Handzeichen"

Nicht nur hatte es der Täter unterlassen, der 16-Jährigen zu helfen, er beleidigte sie bei der Weiterfahrt zudem noch "mittels eindeutigen Handzeichens", wie die Polizei Ischgl in einer Aussendung mitteilte. Nach dem flüchtigen Unfallbeteiligten wurde deswegen mit einer Täterbeschreibung gefahndet.

Daraufhin meldete sich tatsächlich ein 15-jähriger Österreicher bei der Polizei und gab an, dass er die gesuchte Person sei. Die Tat selbst habe er allerdings nicht begangen.

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