Der Weltmeister von Meribel zog sich im Riesentorlauf-Training am Mittwochvormittag im deutschen Berchtesgaden bei einem Sturz eine schwere Knieverletzung zu, riss sich das vordere Kreuzband im linken Knie. Noch am Mittwoch erfolgte bereits die Operation.
"Die Verletzung und der damit verbunden Ausfall sind gerade nach der erfolgreichen WM extrem ärgerlich. Jetzt gilt es nach vorne zu schauen, ich werde hart und konzentriert arbeiten, um schnellstmöglich wieder fit zu sein", so der 28-Jährige nach seiner Knieverletzung. Im deutschen Skiverband geht man von einer Ausfallzeit von sechs Monaten aus, Schmid könnte also sogar beim Start der kommenden Skisaison Ende Oktober 2023 wieder fit sein. Die Arthroskopie verlief jedenfalls ohne Komplikationen, das Kreuzband wurde dabei durch eine körpereigene Quadricepssehne ersetzt.
In der laufenden Saison stehen bei den Herren nur noch die Riesentorläufe in Kranjska Gora sowie das Weltcupfinale in Soldeu (Andorra) auf dem Programm.
Schmid gelang bei der Weltmeisterschaft in Meribel der große Wurf, der Deutsche krönte sich zum Weltmeister im Parallelbewerb, als erster Deutscher Mann seit 1989. Im Weltcup wartet der 28-Jährige noch auf einen Erfolg, hat bisher drei Einzel-Podestplätze zu Buche stehen.