Skifahrer (46) mit Seilbahn gerettet

Ausgerechnet bei der letzten Abfahrt vom Krippenstein (Bez. Gmunden) verirrten sich zwei Skiifahrer (46, 18) aus München. Aufgrund einer großen Menge Neuschnee konnte der Ältere weder vor noch zurück. Wegen erhöhter Lawinengefahr mussten ihn die Retter aus einer Seilbahn-Gondel mit einer Seilwinde befreien. Der Sohn konnte mit Bergrettern selbst hinunterfahren.

Bei dichtem Schneetreiben kamen die beiden Skifahrer von der Piste ab, verirrten sich in unwegsames Gelände. Als es gegen 16.30 Uhr auch noch finster wurde, trauten sich der Vater und sein Sohn nicht mehr weiter. Der 46-Jährige blieb weiter vorne stehen, kam aufgrund der großen Menge Neuschnee kaum noch vor und zurück.

Sie verständigten daraufhin den Wirt einer Schutzhütte am Berg und in weiterer Folge wurde auch der Bergrettungsdienst Obertraun alarmiert. Vier Rettern gelang es relativ rasch die Verirrten zu lokalisieren.

Extrem schlechte Sicht

Die Helfer standen jedoch vor einem weiteren Problem. Denn aufgrund der erheblichen Lawinengefahr und der Dunkelheit sowie der schlechten Sicht in diesem Bereich konnten die Retter nicht wie geplant gemeinsam mit den Opfern über die Abfahrtsspur wieder aufsteigen.

Zum Glück befanden sich die Skifahrer direkt unter einer Seilbahntrasse. Die dramatische Rettungsaktion: Mit einer Gondel wurde eine weitere Mannschaft hinaufgeschickt und stoppte genau über dem vermissten Vater. Aus 70 Metern Höhe seilte sich ein Retter über ein Seilwinde zum Boden ab, zog den Sportler nach oben in die Gondel. Der 18-jährige Sohn konnte zusammen mit den Rettern noch selbst hinunterfahren.

Unverletzt, aber erschöpft und leicht unterkühlt wurden die beiden dann mit der Seilbahn ins Tal gebracht.

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