War Sturm schuld an "Gondelsalat" in Tirol?

Bei Sturm und Schneefall kam es am Sonntag zu einem spektakulären Zwischenfall: Fünf Gondeln des "Wimbachexpress" krachten an einer Stütze gegeneinander.

Die 10er-Gondelbahn "Wimbachexpress" im Tiroler Skigebiet Hochzillertal ist erst seit einem Jahr in Betrieb und dann sowas: Gleich mehrere Gondeln kollidierten nahe einer Stütze miteinander.

Wie genau es dazu kam, ist noch unklar. Der aufziehende Sturm gilt als wahrscheinlichste Unfallursache. Den Wetterwarnungen ist es auch zu verdanken, dass niemand zu schaden kam. Denn der Betrieb war wegen der heftigen Windböen schon einige Zeit davor eingestellt worden.

Als es gegen 11 Uhr zu dem Unglück kam, befanden sich nur noch leere Gondeln auf dem Seil. Sie sollten gerade in eine Station gefahren und in Sicherheit gebracht werden. Bei der Stütze sechs dürfte laut "Tiroler Tageszeitung" eine Kabine hängen geblieben sein, vier weitere fuhren dagegen. Die Betreiber betonen, dass "zu keiner Zeit Gefahr für Personen bestand, da die gesamte Bahn bereits leergefahren war".

Zillertaler Skigebiete vom Pech verfolgt

Ob tatsächlich der Sturm schuld an dem Gondelsalat hat, sollen jetzt Experten des Lift-Herstellers und der Behörden klären. "Ein Ergebnis liegt aber noch nicht vor", werden die Hochzillertaler Bergbahnen zitiert. Wann der Wimbachexpress wieder Fahrt aufnehmen kann, ist noch genauso unklar, wie die Schadenshöhe.

Der Saisonstart im Zillertal scheint heuer vom Pech verfolgt: Erst am Montag wurde die Talstation des "Zillertal Shuttles" durch einen Brand schwer beschädigt – "heute.at" berichtete. Auch diese Anlage muss bis auf Weiteres geschlossen bleiben.

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(red)

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