Skisprung-Star beschwert sich über Fußball-WM in Katar

Markus Eisenbichler kritisiert die Fußball-WM in Katar.
Markus Eisenbichler kritisiert die Fußball-WM in Katar.IMAGO Images
Aufgrund der anstehenden Fußball-WM in Katar, wird der Auftakt des Skisprung-Weltcups nach vorne verlegt. Dies sorgt bei den Athleten für Ärger.

Am 21. November beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft in Katar. Zur selben Zeit sollte die Weltcup-Saison der Skispringer beginnen. Der Ski-Weltverband FIS ändert jedoch den Wettbewerbskalender. Zu groß ist die Angst, medial nicht genügend Aufmerksamkeit zu bekommen. Zwischen 27.November und 10.Dezember wird der Weltcup sogar pausiert.

Dies sorgt vor allem beim ehemaligen deutschen Weltmeister Markus Eisenbichler für Unmut. "Wir sind eine Wintersportart und sollten dann springen, wenn es Schnee hat", meint der 31-Jährige gegenüber der polnischen Seite "skijumping.pl".

Skisprung-Auftakt auf Matten

Mit dieser Aussage spielt der Deutsche auf eine kuriose Situation an. Da der Saisonauftakt am 5.November im polnischen Wisla stattfindet, ist nicht mit ausreichend Schnee zu rechnen. Der Startschuss in die neue Saison dürfte also auf Matten stattfinden.

"Wenn die Fußballer Ihre WM in Katar unbedingt im Winter spielen müssen, dann sollen sie. Wir sind offensichtlich zu klein, um da mitreden zu können", fährt Eisenbichler fort und kritisiert das fehlende Mitspracherecht der Athleten. Die Entscheidung des Ski-Weltverbands ist aber nicht mehr rückgängig zu machen.

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