Skitourengeher von Lawine am Zunig erfasst – tot

Ein Mann konnte nur noch tot geborgen werden.
Ein Mann konnte nur noch tot geborgen werden.ZOOM Tirol
Am Großen Zunig in Matrei in Osttirol hat sich am Samstag ein Lawinenunglück ereignet. Ein Mann konnte nur noch tot geborgen werden.

In Matrei in Osttirol (Bezirk Lienz) ist am Samstag kurz nach 13 Uhr am Großen Zunig eine Lawine abgegangen, die zwei Skitourengeher erfasst hat. Eine Mann konnte nur noch tot geborgen werden. Die zweite Person wurde schwerverletzt in die Klinik nach Innsbruck gebracht.

Lawine löste sich bei Abfahrt

Die zwei befreundeten Alpinisten, ein 49-jähriger und ein 48-jähriger Österreicher, stiegen am Vormittag mit Tourenschiern im Gemeindegebiet von Matrei in Osttirol auf den "Großen Zunig" auf. Im Zuge der Abfahrt fuhren die beiden Alpinisten gegen 13Uhr auf einer Seehöhe von ca. 2.550 Meter über eine ca. 45 bis 50 Grad steile, teilweise schräg verlaufende Rinne in steiles, felsdurchsetztes Gelände ein (Nordhang).

Dabei löste sich auf einer Seehöhe von ca. 2.532 Meter links oberhalb der beiden Alpinisten im ca. 40 bis 45 Grad steilen Gelände ein ca. 15 Meter breites Schneebrett. Die zu diesem Zeitpunkt offensichtlich unmittelbar hintereinander befindlichen Schifahrer wurden von den Schneemassen mitgerissen und stürzten in der Folge ca. 200 Meter über steilstes, felsdurchsetztes Gelände ab.

Der 49-Jährige zog sich beim Absturz tödliche Verletzungen zu und kam auf einer Seehöhe von 2.203 Meter auf der Schneeoberfläche zu liegen. Der 48-jährige Begleiter zog sich beim Absturz schwerste Verletzungen zu und kam auf einer Seehöhe von 2.183 Meter ebenfalls auf der Schneeoberfläche zu liegen. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus Lienz geflogen und in weiterer Folge in die Universitätsklinik Innsbruck überstellt. Der tödlich Verunfallte wurde mit dem Polizeihubschrauber geborgen und ins Tal geflogen.

Im Einsatz standen 28 Mitglieder der Bergrettungs-Ortsstelle Matrei in Osttirol, ein Bergrettungs-Lawinensuchhund, vier Alpinpolizisten, sowie der Rettungshubschrauber und der Polizeihubschrauber. Die Angehörigen der Verunfallten wurden vom KIT-Team des ÖRK betreut.

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