16 Fälle seit März

Skurrile Serie an Brandanschlägen in Innsbruck

Seit mehreren Monaten kommt es in Innsbruck zu mutwillig gelegten Feuern. Noch konnte man die Täter nicht fassen. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Newsdesk Heute
Skurrile Serie an Brandanschlägen in Innsbruck
Nur einer von vielen Fällen: Gleich bei einem Kellerfenster wurden Müllsäcke angezündet.
FF Hötting

Die Kriminalpolizei in Innsbruck ermittelt aktuell zu einer Serie an Brandanschlägen im Westen der Landeshauptstadt, wie die "Tiroler Tageszeitung" berichtet. Insgesamt gehe es um 16 Brände, die es seit März gab – laut Polizei handelt es sich bei den meisten um mutwillige Brandstiftung.

Das Feuer wird in Mülleimern, Altpapier-Containern, aber auch in einem Fall bei einem Komposthaufen gelegt. Die Ermittler gehen von einer Serie aus, da 13 Tatorte nicht weit voneinander liegen.

Große Sorge

Auch wenn es hauptsächlich nur Müllcontainer waren, bestehe laut Kriminalpolizei die Gefahr, dass die Flammen auf ein naheliegendes Gebäude übergreifen. Wie der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Hötting, Alois Muglach, gegenüber "Heute" bestätigt, wurden in einem Fall Müllsäcke direkt neben einem Kellerfenster angezündet.

Eine Anrainerin soll die Täter bisher zumindest gehört haben. Um zwei Uhr nachts im Mai habe sie Rauch gerochen und mehrere männliche Stimmen sowie eine weibliche Stimme wahrgenommen. Demnach klangen sie nicht wie Jugendliche, sondern eher älter.

Die Polizei setzt inzwischen verstärkt Streifen in der Gegend ein. Die Menschen werden ersucht, verdächtige Wahrnehmungen sofort bei den Behörden zu melden.

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    20.06.2024: Mit Waffe am Balkon – Polizei erschießt Verschanzten. Die Polizei schoss zweimal auf jenen Mann, der erst mit einem Messer in der Brigittenau gesehen wurde und sich dann verschanzte.
    Leserreporter

    Auf den Punkt gebracht

    • In Innsbruck gibt es seit März eine Serie von 16 Brandanschlägen, die hauptsächlich auf mutwillige Brandstiftung zurückzuführen sind
    • Die Kriminalpolizei ermittelt intensiv, da die Täter noch nicht gefasst wurden
    • Die Bevölkerung wird aufgefordert, verdächtige Beobachtungen sofort den Behörden zu melden
    red
    Akt.