Slalom-Drama! Shiffrin: "Fühle mich richtig schlecht"

Mikaela Shiffrin
Mikaela ShiffrinPicturedesk
Das Olympia-Drama rund um Mikaela Shiffrin setzt sich fort. Die US-Amerikanerin scheiterte nach dem Riesentorlauf auch im Slalom. 

Auf der "Ice River"-Strecke in Yanqing war für die 26-Jährige im ersten Durchgang bereits nach dem fünften Tor Endstation. Shiffrin wurde zu direkt, rutschte schließlich auf dem Skischuh weg. Dass Coach Mike Day, der Kurssetzer des ersten Laufs, für Shiffrin einen ungewohnt rhythmischen und einfachen Kurs steckte, half nichts. 

Nach dem Ausfall wirkte die zweifache Olympiasiegerin am Boden zerstört, saß 25 Minuten lang im Schnee am Rande der Strecke, wurde von US-Trainern getröstet, bis sie schließlich selbst ins Ziel rutschte. 

"Fühle mich richtig schlecht

Shiffrin kam nach dem Aus im Riesentorlauf auch im Slalom nicht ins Ziel - das passierte der 73-fachen Weltcupsiegerin bei zwei aufeinanderfolgenden Technik-Rennen zuletzt 2011. Im Alter von 16 Jahren. 

"Ich fühle mich wirklich schlecht. Heute geht es um viel mehr als nur meine Situation im Slalom", sagte die 26-Jährige im US-TV. "Ich wollte heute Vollgas geben, und ich bin einfach ausgerutscht. Diese Mentalität hat mir stets mein bestes Skifahren ermöglicht. Aber heute bin ich beim fünften Tor raus", so Shiffrin weiter. 

Wackeln weitere Starts?

Die US-Amerikanerin, die vor dem Start der Winterspiele fünf Medaillen als Ziel ausgab, wirkte verunsichert. "Alles, was ich in den letzten 15 Jahren über mein Skifahren zu wissen glaubte, ist weg", schlug Shiffrin Alarm. 

Ursprünglich wollte sie noch in der Kombination, dem Super-G und der Abfahrt an den Start gehen. Ob es bei diesem Plan bleibt, ist aber völlig offen. 

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