Slowaken verkauften gefälschten "Augustin"

Ein kurioser Fall, mit dem sich die Polizei in Ebreichsdorf (Bezirk Baden) in Niederösterreich auseinandersetzen musste. Fünf Slowaken sollen in ihrer Heimat die Straßenzeitung "Augustin" gefälscht und sie in Österreich mit falschen Ausweisen verkauft haben.

Der Fall sei der Exekutive seit Mitte August bekannt, die Erhebungen würden noch laufen, berichten die Niederösterreichischen Nachrichten. Auf die Männer kommt nun eine Anzeige wegen Verletzung des Urheberrechts zu. Aufmerksam wurde die Polizei auf die Zeitungsfälscher, nachdem Beamte von mehreren Personen auf die vermeintlichen Verkäufer aufmerksam gemacht wurden.

Bei der Überprüfung habe sich herausgestellt, dass nicht nur die Ausweise der Männer, sondern auch die Zeitung selbst gefälscht war, weil das Format nicht mit den Originalen übereinstimmte. Funktioniert hat das Ganze so: Einer der Männer ließ sich beim "Augustin" als Verkäufer registrieren, kaufte von der jeweiligen Ausgabe einige Exemplare und ließ sie in der Slowakei um zehn Cent pro Stück nachmachen. Mit dem Verkauf um 2,50 Euro pro Stück plus Trinkgeld habe man an ein paar Tagen oft mehr verdient als in einem Monat in der Heimat, wurde einer der Beschuldigten zitiert.

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