Smart Locks machen den klassischen Schlüssel überflüssig und lassen sich bequem per App steuern. Doch wie nahezu jedes netzwerkfähige Gerät bieten auch vernetzte Türschlösser keinen absoluten Schutz vor Hackerangriffen.
Je nach Modell kommunizieren die Geräte via Bluetooth, WLAN, Thread, ZigBee oder über einen Cloud-Server. Moderne Smart Locks verschlüsseln diese Verbindung zwar, wodurch das Abfangen oder Manipulieren der übertragenen Daten erschwert wird - unmöglich ist ein Angriff aber nicht.
Wie Computer Bild unter Berufung auf smarthomeassistent.de berichtet, entstehen Sicherheitsprobleme meist nicht durch das Türschloss selbst. Vielmehr sind schwache Passwörter, nicht durchgeführte Firmware-Updates oder ein unzureichender Schutz des Smartphones die größten Risikofaktoren.
Besonders leichtes Spiel haben Cyberkriminelle, wenn Nutzer ein einfach zu knackendes Passwort wählen, dasselbe Passwort mehrfach verwenden oder keine Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren. Auch wer Firmware-Updates nicht zeitnah installiert, macht sein Smart Lock anfälliger für Angriffe.
Experten empfehlen daher starke und regelmäßig gewechselte Passwörter, eine aktivierte Zwei-Faktor-Authentifizierung sowie eine sichere WLAN-Verbindung. Zudem sollte man nur hochwertige Smart Locks mit gutem Datenschutz und sicherer Cloud-Anbindung verwenden.