SNL-Autorin nach Trump-Tweet suspendiert

Sich über den frischgebackenen US-Präsidenten Donald Trump lustig zu machen ist eine Sache, in den sozialen Medien Schmähs über seinen 10-jährigen Sohn Barron zu reißen, eine völlig andere. Die "Saturday Night Live"-Autorin Katie Rich wurde für einen tiefen Witz über den Burschen suspendiert.

Sich über den frischgebackenen US-Präsidenten Donald Trump lustig zu machen ist eine Sache, in den sozialen Medien Schmähs über seinen 10-jährigen Sohn Barron zu reißen, eine völlig andere. Die "Saturday Night Live"-Autorin Katie Rich wurde für einen tiefen Witz über den Burschen suspendiert.

Comedians und ihre Autoren werden dafür bezahlt, sich kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Bissig sollen ihre Pointen sein, unverschämt und unverfroren. Im Eifer des Gefechts können dabei schon mal gewisse ungeschriebene Regeln gebrochen und Grenzen überschritten werden. Zumindest wenn es um ein seriöses Comedy-Format wie die Kultserie "Saturday Night Live" geht.

Katie Rich schreibt Gags für die Show. Aus den Credits der letzten Sendung wurde ihr Name allerdings gestrichen. Der Grund: Rich hatte einen nicht unbedenklichen Witz über Trump-Sohnemann Barron getwittert. Dieser werde "der erste Hausunterricht-Amokläufer des Landes", so die Autorin. Die "Saturday Night Live"-Produzenten suspendierten sie daraufhin auf unbestimmte Zeit. Rich selbst legte ihren Twitter-Account still, bis sie eine Entschuldigung postete.

 

I sincerely apologize for the insensitive tweet. I deeply regret my actions & offensive words. It was inexcusable & I'm so sorry.
— Katie Rich (@katiemaryrich)

"Ich entschuldige mich aufrichtig für meinen unsensiblen Tweet", schrieb Rich, "Ich bereue meine Aktionen und meine beleidigenden Worte. Es war unentschuldbar, und es tut mir so leid."

Zahlreiche andere User gehen weiterhin auf Barron Trump los. Bei der Inauguration seines Vaters hatte der 10-Jährige teilnahmslos und müde vor sich hin gestarrt - nun regnet es Hohn und Spott. Prominente Unterstützung erhält der junge Mann ausgerechnet von Hillary Clintons Tochter Chelsea. Man solle ihm die Chance einräumen, einfach ein Kind sein zu dürfen, twitterte die 36-Jährige.

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