Snowboarder erstickt nach Sturz in Schneeloch

Für einen 26-jährigen Briten kam am Neujahrstag leider jede Hilfe zu spät (Symbolbild)
Für einen 26-jährigen Briten kam am Neujahrstag leider jede Hilfe zu spät (Symbolbild)BARBARA GINDL / APA / picturedesk.com
Ein britischer Snowboarder ist am Neujahrstag in Bad Hofgastein (Bezirk St. Johann im Pongau) tödlich verunglückt.

Laut Polizeiangaben stürzte der 26-Jährige kopfüber in ein tiefes Loch, das er wohl übersehen hatte. Nachdem der Brite aus dem Schneeloch gezogen worden war, halfen die Reanimationsversuche des verständigten Notarztes nichts mehr. Der Mann dürfte erstickt sein.

Kopfüber in Schnee gestürzt

Der Snowboarder fuhr zunächst auf der Schlossalm im freien Gelände talwärts. Dabei dürfte er das etwa ein Meter tiefe Loch im Bereich eines teilweise zugefrorenen Baches übersehen haben, schilderte die Polizei in einer Aussendung. Der Snowboarder stürzte kopfüber in das Loch und konnte sich nicht mehr selbst befreien. Eine 16-jährige Zeugin versuchte ihn vorerst alleine aus dem Loch zu ziehen, was ihr jedoch nicht gelang.

Die Jugendliche holte daher bei der 100 Meter entfernten Talstation einer Sesselbahn Hilfe. Mit Unterstützung eines Bergbahnbediensteten gelang es, den Briten aus dem Loch zu ziehen. Die von den Ersthelfern sowie vom verständigten Notarzt des Rettungshubschraubers "Alpin Heli 6" durchgeführten Reanimationsversuche verliefen nicht erfolgreich. Der 26-jährige Snowboarder dürfte nach ersten Angaben bei dem Unfall erstickt sein.

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