Österreich

Snowboarder überlebte Nacht in Schneehöhle

Leon Bareither (23) kam in Zell am See von der Piste ab und verlief sich. Als es dunkel wurde, musste er handeln.

Heute Redaktion
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Der junge Snowboarder aus Bayern war vor vier Tagen in Zell am See unterwegs. Während eines Schneegestöbers kam er von der Piste ab. Er verlief sich und fand nicht mehr zurück. Hinzu kam noch, dass sein Handyakku leer war.

Als es dunkel wurde musste sich Bareither einen Unterschlupf suchen. Im Wald sah er einen umgestürzten Baum, der auf einem Felsbrocken lag. Den Raum unter den Stamm nutzte er als provisorische Höhle.

Seilbahn-Mitarbeiter entdeckte ihn

Aufgrund der Wanderung war der 23-Jährige stark verschwitzt. Um nicht auszukühlen rieb er sich mit trockener Erde ein, die seine Feuchtigkeit aufnahm und ihn warm hielt. Schlafen legte er sich nicht. Auch deshalb hörte er, dass in der Nacht die Bergrettung nach ihm suchte. Seine Hilferufe blieben jedoch ungehört.

Am frühen Morgen machte sich der junge Snowboarder wieder auf den Weg, um Hilfe zu suchen. Gegen Mittag wurde er dann tatsächlich entdeckt. Ein Seilbahn-Mitarbeiter sah ihn von einer Gondel aus. Kurz darauf kamen schon die Bergretter, um Bareither zu holen. Sie ließen sich ebenfalls aus einer Gondel zum Snowboarder herab und zogen ihn 40 Meter hoch in die Seilbahn.

Jetzt heißt es Aufwärmen, für den jungen Mann. Am Wochenende geht es aber schon wieder weiter mit dem Sn0wboarden. Gegenüber "Bild" versicherte er aber, dass er dieses Mal sein Handy aufladen würde. (slo)

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