So beeinflusst das Coronavirus die Fruchtbarkeit

Das Coronavirus könnte auch Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit von Infizierten haben.
Das Coronavirus könnte auch Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit von Infizierten haben.Glomex
Wie jüngste Studien zeigen, siedeln sich Coronaviren in einigen Regionen des Körpers vermehrt an. Dazu zählen auch die Hoden und ggf. die Plazenta. 

Schon seit Monaten sorgt das Coronavirus weltweit für einen Ausnahmezustand. Nun gibt es neue erschreckende Erkenntnisse zu dem Erreger. Denn er könnte eine negative Auswirkung auf die Fruchtbarkeit der Infizierten haben. Zu diesem Schluss gelangten nun Forscher des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen und der US-amerikanischen Cornell Universitay im US-Bundesstaat New York.  

Wie die Mediziner in ihrer im Fachmagazin "Cell Reports" veröffentlichten Studie schildern, gibt es im menschlichen Körper diverse Hotspots, an denen sich die Sars-CoV-2-Viren vermehrt ansiedeln. Dazu gehören neben dem Nasen-Rachen-Raum, den Atemwegen, dem Darm, den Nieren und der Leber auch die Fortpflanzungsorgane, insbesondere der Hoden. 

Zahl der Spermien wird reduziert

In Kombination mit einer durch die Infektion geschwächten Abwehr könne es zu Entzündungsprozessen in den Hoden kommen, die die Spermienproduktion einschränken, heißt es darin etwa. Wie weitreichend die Folgen der Entzündungen sein könnten, ist allerdings noch unklar.

Die Forscher fanden außerdem heraus, dass auch die Plazenta, die sich während einer Schwangerschaft bildet, einen potentiellen Coronaviren-Hotspot darstellt. Welche Auswirkungen das für das ungeborene Kind haben könnte, sollen nun weitere Forschungen zeigen.

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