Auf sechs Bühnen – auf der Freyung, am Hof, am Graben, am Stephansplatz, in der Kärntner Straße und am Neuen Markt – ging am 31. Dezember nach zwei Jahren Pandemie-Einschränkungen wieder der Wiener Silvesterpfad über die Bühne. Unter den rund 800.000 Besuchern aus aller Welt war auch diesmal wieder Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ), der sich ohne Maske aber mit einem breiten Grinsen in die Menge warf.
"Der Silvesterpfad gehört seit vielen Jahren zum traditionellen Silvesterprogramm in Wien und ich freue mich, dass er nach zwei Jahren Pause heuer wieder in voller Größe stattfinden konnte", betonte Bürgermeister Michael Ludwig im Rahmen seines Besuchs und führte weiter aus: "Jedes Jahr bringt die Veranstaltung hunderttausende Menschen zum gemeinsamen Feiern in der Wiener Innenstadt zusammen. Symbolisch steht der Silvesterpfad für das, was Wien so besonders macht: Der für Wien einzigartige soziale Zusammenhalt und das friedvolle Miteinander", so Ludwig.
Auf Twitter teilte Ludwig ein Video von seinem Besuch. Dabei ist der Stadtchef auch dabei zu sehen, wie er in der Wiener Innenstadt einen Walzer aufs Parkett legt. Obwohl Ludwig von seiner Gattin Irmtraud Rossgatterer und SPÖ-Landesparteisekretärin Barbara Novak begleitet wurde, kam jemand anderer in den Genuss eines Tänzchens mit dem Wiener Bürgermeister. Sein Tanzpartner: ein Passant, der den Tanz mit dem Stadtchef sichtlich genoß. Die Führung übernahm – eh klar – Ludwig.
In dem knapp einminütigen Video wünscht Ludwig allen Wienern sowie den Gästen der Stadt "einen guten Rutsch ins neue Jahr und alles Gute für das 2023", sowie "Glück auf!" Und: "Wir leben in herausfordernden Zeiten", so Ludwig. Er sei aber überzeugt, dass wir diese "am besten gemeinsam meistern". Durch Zusammenhalt über Partei- und Religionsgrenzen hinweg sowie das Leben dieses Zusammenhalts würden ein gutes neues Jahr ermöglichen.
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Ganz friedlich ging aber auch der Jahreswechsel von 2022 auf 2023 nicht über die Bühne. Wiens Polizei zählte 1.902 Einsätze, auch die Wiener Berufsfeuerwehr musste rund 200 Mal ausrücken. 1.044 Mal wurden die Einsatzkräfte der Wiener Rettungsorganisationen in 24 Stunden alarmiert, um Menschen notfallmedizinisch zu versorgen.