So bildgewaltig hat man die Natur noch nie gesehen

"Unsere Erde 2" zeigt gestochen scharfe, wunderschön dramatische Naturaufnahmen aus den entlegendsten Winkeln des Planeten.

Ende 2016 begeisterte die sechsteilige BBC-Dokumentationsreihe "Planet Earth II" das britische Fernsehpublikum. Das erste in Ultra-High-Definition produzierte Fernsehspektakel lieferte nie zu vor gezeigte Einblicke in die Tier- und Pflanzenwelt unseres Planeten.

Einige der besten Szenen daraus hat man gemeinsam mit neuem Material zum Kinofilm "Unsere Erde 2" zusammengefügt. Im Kontext eines Erdentages wird das Leben auf unserem Planeten von den ersten, lebensspendenden Sonnenstrahlen bis zur für viele Tier schützenden Dunkelheit der Nacht mit beeindruckenden Beispielen gezeigt.

Exotische Exemplare wie Pandabären, Pinguine und Löwen sind dabei ebenso tierische Protagonisten wie scheinbar "banale" Feldmäuse und Honigbienen. In jahrelanger, oft sehr aufwendiger Kameraarbeit wurden in freier Wildbahn Szenen eingefangen, die man so noch nie zuvor gesehen hat. Auf einer großen Leinwand können die gestochen scharfen Aufnahmen zudem ihr volles Potential entfalten.

Die einzelnen Handlungen, die sich verstreut über den gesamten Planeten zugetragen haben, wurde zu einem an Schönheit und Drama kaum zu überbietenden Naturfilm zusammengewoben, die den Zuschauer oft mit offenem Mund im Kinosaal sitzen lässt. Ähnlich wie bei echten Spielfilmen ertappt man sich außerdem dabei, mit den tierischen Hauptdarstellern mitzufiebern und mitzuleiden.

Einziger halbwegs verkraftbarer Wermutstropfen - die synchronisierte Erzählstimme des Dokumentarfilms. Im englischen Original führt der legendäre britische Naturforscher Sir David Attenborough durch die Geschichte. Ihm kann der deutsche TV-Moderator Günter Jauch leider nicht das Wasser reichen.

Fazit

All jenen, die jeden Dienstag gerne "Universum" schauen und auch allen anderen, die sich von der Vielfalt der Natur verzaubern lassen wollen, ist der Dokumentarfilm "Unsere Erde 2" schwer ans Herz zu legen. Das Staunen beginnt am 18. Mai in heimischen Kinos. (baf)

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