Wer kennt es nicht: Das Gefrierfach vereist immer wieder, obwohl man es erst vor Kurzem abgetaut hat. Die Ursache ist simpel - jedes Mal, wenn die Tür geöffnet wird, dringt warme, feuchte Luft ein. Diese kühlt ab und wird zu Eis.
Experten empfehlen, den Gefrierschrank ein- bis zweimal im Jahr abzutauen. Doch mit ein paar bewährten Hausmitteln lässt sich die nervige Eisbildung deutlich reduzieren.
Ein echter Geheimtipp ist Natron, heißt es auf chip.de. Das Pulver verhindert, dass sich Feuchtigkeit im Gefrierfach schnell ansammelt. Einfach zwei bis drei Esslöffel in einem Liter warmem Wasser auflösen oder auf ein feuchtes Tuch geben und die Innenwände auswischen. Praktischer Nebeneffekt: Natron neutralisiert auch unangenehme Gerüche.
Wichtig: Die Gummidichtungen sollte man dabei aussparen, da Natron sie beschädigen kann. Außerdem empfiehlt es sich, Haushaltshandschuhe zu tragen.
Wer kein Natron zur Hand hat, kann auch zu Speiseöl greifen. Am besten eignet sich ein möglichst neutrales Öl. Die dritte Option ist Glycerin - es hat einen niedrigeren Gefrierpunkt als Wasser.
Nach dem Abtauen lässt sich damit eine dünne Schutzschicht auftragen. Das Eis haftet dann schlechter an den Wänden und kann später leichter entfernt werden.
Ein weiterer Tipp: Auch die Türdichtungen sollte man regelmäßig kontrollieren. Defekte Dichtungen lassen warme Luft eindringen und beschleunigen die Eisbildung erheblich.