Die Amaryllis, auch Ritterstern genannt, gehört zu den beliebtesten Zimmerpflanzen in der Weihnachtszeit. Ihre großen, farbintensiven Blüten sind ein echter Hingucker. Doch viele machen beim Gießen einen entscheidenden Fehler.
Wer die Zwiebel zu früh oder zu häufig gießt, riskiert, dass die Pflanze vor allem Blätter statt einer Blüte bildet. Mit dem richtigen Gießtiming wächst der Stiel wesentlich stabiler.
Wie 24garten.de berichtet, sollte man die Amaryllis bereits im November aus der Ruhephase holen, um sie pünktlich zu Weihnachten zum Blühen zu bringen. Ein heller Standort und etwas Geduld sind dabei entscheidend.
Im November wird die Zwiebel umgetopft. Dabei solltest du keinen zu großen Topf wählen und die Zwiebel nur zur Hälfte mit Erde bedecken. Danach kommt die Amaryllis an einen kühlen, dunklen Platz.
Mit einer kleinen Wassergabe wird der Austrieb angeregt. Sobald der neue Trieb deutlich sichtbar ist, stellst du die Pflanze an einen hellen Platz auf der Fensterbank und steigerst die Wassergaben langsam.
Während der Ruhephase ab September braucht die Amaryllis einen dunklen Standort mit Temperaturen um 16 Grad. Das Gießen wird in dieser Zeit komplett eingestellt.
Ist die Pflanze einmal ausgetrieben, sind Temperaturen um 20 Grad ideal. Je kühler der Standort dann ist, desto länger halten übrigens die Blüten. Frost verträgt die Pflanze allerdings überhaupt nicht.