So cool war der Kanzler-Besuch bei Google

Kanzler Kern besuchte das österreichische Google-Hauptquartier und ließ sich mit der "Daydream View"-Brille in virtuelle Welten entführen.

Pingpong spielen am hauseigenen Tischtennis-Tisch wollte Kanzler Christian Kern während seines Besuchs am Dienstag bei Google Österreich in der Wiener City nicht ("Da muss ich noch üben").

Dafür zeigte er sich technisch ziemlich schlagfertig, als er über die neuesten Trends und Entwicklungen des Suchmaschinen-Riesen informiert wurde.

"Daydream View" nur in Online-Shops

Wie etwa über die Brille "Daydream (Tagtraum) View", Googles neuestes Zauberwerk. Dabei handelt es sich um einen eigenen Virtual-Reality-Kosmos, der fest im Smartphone-Betriebssystem verankert ist: Das Handy wird in die 220 Gramm leichte Brille gelegt.

Mit knapp 100 € inklusive Controller zur Steuerung von 360-Grad-Videos hebt sich die für den Unterhaltungsbereich geeignete VR-Brille deutlich von anderen ab. Derzeit ist die "Daydream View" nur in Online-Shops zu haben.

Live-Schaltung in die Schweiz

Google, das seit mehr als zehn Jahren eigenes Büro in Österreich hat, sieht auch einen Auftrag in Sachen Kunst und Kultur: Kunstwerke von österreichischen Museen werden durch Google mittels "Gigapixel" dauerhaft der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Als Beispiel dient hier der berühmte Hase von Albrecht Dürer. Dank "Gigapixel" lässt sich der Hase so weit heranzoomen, dass man im Auge des Tieres Teile des Ateliers von Dürer erkennen kann.



Beim Besuch von Kanzler Kern wurden auch die österreichischen Google-Kollegen in der Schweiz zugeschalten. Kern diskutierte mit ihnen über den Grund ihrer "Auswanderung" und ihre Arbeitszufriedenheit.

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Maria Theresia von ÖsterreichGood NewsDigitalisierungTechnik

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