Der Ausbruch des Corona-Virus stellte auch die Abfallwirtschaft des Landes Niederösterreich auf die Probe: Es hat sich jedoch gezeigt: auch in dieser Ausnahmesituation entsteht kein Müll-Chaos in den Städten und Gemeinden des Landes. Die Entsorgung funktioniert auch unter erschwerten Bedingungen, und trotz eines Zuwachses an privatem Restmüll sehr gut. Während der letzten Wochen standen das Land und die hiesigen Umweltverbände im regen Austausch mit allen Beteiligten, um die Entsorgung zu regeln.
Wenig Mist bauen, so die Devise
"Die kommunale Abfallwirtschaft in NÖ ist ab Mai wieder im Regelbetrieb. Dabei werden alle erforderlichen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen ergriffen. Unser Ziel es ist, dass wir die NÖ Bevölkerung in dieser Zeit als verlässlicher Partner begleiten", versichern Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP) und Landtagsabgeordneter, Bürgermeister von Allhartsberg (Bezirk Amstetten), Anton Kasser (ÖVP).
Um die Müllabfuhren zu entlasten, appelliert Landesrat Pernkopf an Herr und Frau Niederösterreicher möglichst wenig Mist zu produzieren. "Abfälle erst gar nicht entstehen zu lassen, das gilt besonders in diesen Tagen. Vermeidung verringert die Abfallmengen im Haushalt. Viele kleine Schritte im täglichen Umgang mit unserer Umwelt stellen ganz wichtige Maßnahmen dar."
Schon vor der Ablieferung bei den Sammelstellen, solle bereits richtig vorsortiert werden, so Pernkopf. Flaschen ausdrücken, Lebensmittelverpackungen auswaschen und Kartons falten, damit wenig Platz verbraucht wird, sei ein wichtiger Beitrag, ergänzt Kasser. Niederösterreich positioniert sich so klar gegen die Wegwerfgesellschaft nimmt dadurch zugleich auf die Umwelt Rücksicht.