So einfach erschlich eine Familie Gratis-iPhones

Gratis das neueste Smartphone zu bekommen, ist für viele ein Traum. Einigen Personen in der Romandie gelang dies mittels eines einfachen Tricks mehrfach.
In den Jahren 2014 und 2015 wurde das Telekommunikationsunternehmen Sunrise Opfer mehrerer Betrugsfälle. Zugetragen haben sich diese zwischen den Monaten August und März. Damals hatte ein Mann im Schweizer Kanton Waadt festgestellt, dass es möglich ist, einen Vertrag bei Sunrise zu unterschreiben, ohne wahrheitsgetreue Informationen über die eigene Identität und den Wohnsitz zu machen.

Dieses Wissen teilte der 27-jährige Kosovare dann mit mindestens sechs seiner Bekannten inklusive seiner Schwester. In der Folge wurden Dutzende von Verträgen unterschrieben, die falsche Informationen über die Unterzeichner enthielten. Sunrise überprüfte diese Angaben nicht und überreichten den "neuen Kunden" jeweils ihr Willkommensgeschenk. Dies war in der Regel ein Handy der neuesten Apple-Generation.

Schaden von über 300.000 Euro

Im März 2015 reichte Sunrise schließlich eine Beschwerde beim Waadtländer Gericht ein. Gemeldet wurde ein Schaden von über 300.000 Euro. Der Kosovare konnte schließlich ermittelt werden. Nun wurde er zu einer Geldstrafe von 150 Tagessätzen und 790 Euro verurteilt. Zusätzlich wird er 1.650 Franken bezahlen müssen.

Sunrise bestätigte den Vorfall gegenüber "20 Minutes". Eine Sprecherin beteuert, dass dies aber nichts mit der Sicherheit der Kundendaten in ihrem System zu tun habe. Die Webseite und der Onlineshop seien nicht betrugsanfällig und es gebe keine Sicherheitslücken. Zu wie vielen Betrugsfällen es genau gekommen sei, werde nicht kommuniziert. (20 Minuten)

CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch.



Nav-AccountCreated with Sketch. heute.at TimeCreated with Sketch.| Akt:
SchweizNewsMultimediaSmartphoneAppleiPhoneiPhone

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen