So entfernst du Zecken richtig

Eine Zecke sucht sich ihre bevorzugte Einstelle gut aus.
Eine Zecke sucht sich ihre bevorzugte Einstelle gut aus.istock
Viele Tipps und Hausmittel zum Entfernen von Zecken können mehr Schaden als Nutzen anrichten. So geht es richtig. 

Zecken sind, was die Auswahl ihrer Stichstelle betrifft, recht geduldig und wählerisch. Sie nehmen nicht die erstbeste, sondern krabbeln nicht selten mehrere Stunden am Körper herum, bevor sie sich entscheiden. Deswegen sind es meist bestimmte Körperzonen, die eher betroffen sind als andere. Dazu zählen: die Achseln, Kniekehlen oder Armbeugen, Hautfalten, die Ohren, der Haaransatz, die Schultern, der Intimbereich oder Hals und Nacken. Das hängt mit der Temperatur zusammen. Zecken bevorzugen warme und weiche Stellen.

So gehst du vor, wenn es sich eine Zecke bei dir gemütlich gemacht hat:

Die Zecke sollte mit einer spitzen, feinen Pinzette knapp über der Haut langsam unter gleichmäßigem Zug gerade herausgezogen werden. Es gibt auch spezielle Zeckenpinzetten. Wichtig: Sie darf nicht gedreht und gequetscht werden, um eine Ausbreitung eines möglichen Erregers in der Wunde zu verhindern. Nur wenn sie sich schwer löst, kann leicht hin- und hergedreht werden. Hausmittel wie Öl, Nagellack, Flüssigseife, Alkohol, Klebstoff oder Zahnpasta sollte man nicht verwenden, da dass Tier dadurch gereizt werden könnte und gegebenfalls Speichel in die Wunde abgeben würde.

Nach dem erfolgreichen Entfernen der Zecke sollte die Einstichstelle mit Wunddesinfektionsmittel gereinigt werden.

Bleibt der Rüssel (schwarzer Punkt) in der Wunde zurück, entsteht meist eine harmlose Entzündung. Die Stichstelle sollte in jedem Fall über die kommenden Tage und Wochen beobachtet werden.

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