So ergaunerte sich Betrüger-Duo 1,55 Millionen Euro

Die Polizei hat zwei mutmaßliche Betrüger in Wien ausgeforscht. Die Verdächtigen sollen sechs Personen um 1,55 Millionen Euro erleichtert haben. Die Opfer überwiesen ihr Geld, weil ihnen besonders hohe Zinsen versprochen wurden.

 

Das Geld der Opfer sammelten die mutmaßlichen Betrüger, ein österreichischer Staatsbürger der in der Schweiz wohnhaft ist, und seine Ehefrau aus dem 23. Wiener Gemeindebezirk, auf einem schweizer Treuhandkonto. Die Landespolizeidirektion Niederösterreich berichtete am Freitag, die Geldbeträge sollen in weiterer Folge auf Kontos in verschiedenen Ländern aufgeteilt und dann in undurchsichtige Beteiligungen und Tradings investiert worden sein. 

Am Donnerstag wurde bei einer Hausdurchsuchung in Wien-Liesing eine große Anzahl an Unterlagen und Datenträgern festgestellt - diese werden jetzt von der Polizei ausgewertet. Ermittler der Landespolizeidirektion Niederösterreich, Wiener Polizisten und WEGA-Beamte waren an der Aktion beteiligt. Derzeit geht man von insgesamt sechs Opfern in Österreich aus, die einen Gesamtschaden von 1,55 Millionen Euro erlitten haben. 

Der 57-jährige Verdächtige sitzt nun in Haft, seine 54-jährige Frau wurde hingegen angezeigt. Seit März 2016 ermittelte das Landeskriminalamt Niederösterreich gegen die mutmaßlichen Betrüger. Das Duo soll zwischen 2012 und 2014 die schweren gewerbsmäßigen Betrügereien verübt haben. 

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