So erklärt verletzter Thiem das Aus in der Stadthalle

Der angeschlagene Dominic Thiem scheiterte in der Wiener Stadthalle.
Der angeschlagene Dominic Thiem scheiterte in der Wiener Stadthalle.Gepa
Dominic Thiem kann seinen Titel in der Wiener Stadthalle nicht verteidigen, scheiterte bereits im Viertelfinale am starken Russen Andrej Rublew. 

Dabei hatte die Nummer drei der Welt vor allem im zweiten Satz große körperliche Probleme, kämpfte mit einer Blase am rechten Fuß, wie er nach der Partie im "ORF" verriet. 

"Am rechten Fußballen hat sich seit der ersten Runde eine große Blase gebildet", erklärte Thiem seinen schmerzhaften Auftritt im zweiten Satz, den er mit 2:6 klar verloren hatte. "In den ersten beiden Runden hab ich es noch drüber gebracht, aber heute waren Ballwechsel dabei, wo ich mit dem rechten Bein reingerutscht bin, da ist es immer schlimmer geworden. Im Endeffekt war nicht mehr möglich", so der 28-Jährige weiter. 

Absage für Paris?

Die schmerzhafte Verletzung könnte nun auch Thiems Turnier-Plan bis zum Saisonfinale durcheinanderwirbeln. Hinter dem Antreten beim Masters in Paris (ab Montag) steht ein großes Fragezeichen. "Paris ist schwer in Gefahr. Aktuell tendiere ich eher, abzusagen, weil es einige Tage braucht, um zu verheilen", so der Lichtenwörther. Nachsatz: "Das Hauptziel ist aber das ATP Final in London." Das geht ab dem 15. November über die Bühne. 

Dass es mit dem neuerlichen Titel nicht geklappt hatte, geriet angesichts der Fußverletzung zur Nebensache. "Die Enttäuschung ist schon groß, aber ich weiß nicht, ob ich, wenn ich den ersten Satz gewonnen hätte, noch ein oder zwei weitere Sätze normal spielen häte können. Ich muss es nehmen, wie es passiert ist, freue mich jetzt schon auf nächstes Jahr", blickte Thiem bereits in die Zukunft. 

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