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WM statt Begräbnis von Sohn (7): So geht es Rugby-Star

Der siebenjährige Sohn von Rugby-Star Josua Tuisova (29) starb während der WM. Er blieb bei seinem Team und erhält Unterstützung.
20 Minuten
11.10.2023, 18:47
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Fidschis Rugby-Star Josua Tuisova trauert um seinen siebenjährigen Sohn Tito. Dieser war nach langer Krankheit verstorben und wurde letzte Woche in seiner Heimat beigesetzt – dies allerdings in Abwesenheit seines Vaters. Denn Tuisova steht derzeit mit seinem Land an der Rugby-WM in Frankreich im Einsatz und entschied sich dafür, bei der Mannschaft zu bleiben und so auf die Beerdigung seines Sohnes zu verzichten.

Vom Tod von Tito soll er erst kurz vor dem dritten WM-Gruppenspiel erfahren haben. Öffentlich äußerte sich der 29-Jährige nicht zur Tragödie. Dafür sprach nun Fidschis Captain Waisea Nayacalevu nach dem historischen Einzug in den WM-Viertelfinal über Tuisova und darüber, wie es ihm geht.

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Viel Lob und Unterstützung für Josua Tuisova

"Alle waren traurig über die Nachricht und wir haben alle versucht, uns um ihn zu kümmern", erklärte der 33-Jährige. Tuisova sei wirklich stark. Nayacalevu weiter: "Wenn ich es wäre, weiß ich nicht, ob ich tun könnte, was er tut. Wir ermutigen ihn weiterhin und sagen ihm immer wieder, dass es Tito gut geht." Er sei jetzt an einen besseren Ort gegangen.

Dass Tuisova sein Team nicht im Stich gelassen hat, rechnet der Fidschi-Captain seinem Mitspieler hoch an: "Ich bin stolz auf ihn und stolz auf das Opfer, das er für das Team gebracht hat. Er ist bei uns geblieben." Worte könnten nicht ausdrücken, wie dankbar er ihm dafür sei. "Unglaublich, dass er das für das Team getan hat."

Im WM-Viertelfinal, welchen Fidschi das erste Mal seit 16 Jahren wieder erreicht hat, wartet nun England. Der Einzug war denkbar knapp. Zum Abschluss der Vorrunde unterlag das Team von den Pazifikinseln gegen das bis dahin sieglose Portugal sensationell mit 23:24. Weil Fidschi jedoch mit weniger als sieben Punkten verlor, erhielt die Equipe jenen Bonuspunkt, der für das Weiterkommen genügte. Nayacalevu freut sich auf die K.-o.-Runde und ist optimistisch. "Wir werden die Schwächen von England erkennen und entsprechend planen", so der Rugby-Star.

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