So geht's dem kleinen Finn mit seinem neuen Auge

Der kleine Finn aus Linz hatte wegen eines Tumors sein rechtes Auge verloren, erhielt eine Augenprothese. "Heute" fragte bei Mama Tanja nach, wie es dem fast Einjährigen jetzt geht.
Er tollt im Kinderzimmer und draußen im Freien herum. Auch den Ausflug – in den Tierpark in Haag (NÖ) – genoss der kleine Finn sichtlich. Die letzten Wochen scheinen fast wie weggeblasen, so unbeschwert wirkt er.

"Ja, es geht uns gut", sagt Mama Tanja. Vor gut einer Woche erhielt der fast Einjährige seine Augenprothese. Ein Glasauge, das in regelmäßigen Abständen immer wieder angepasst werden muss. "Weil Finn ja ständig wächst", erzählt die 29-Jährige am Telefon.

Wegen eines Tumors – einem sogenannten Retinoblastom – musste dem Buben in einer mehrstündigen OP das rechte Auge entfernt werden. Auch das linke Auge könnte vom Retinoblastom betroffen sein.

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Seit Spendenaufruf auf Straße angesprochen



"Am Dienstag haben wir wieder einen Termin in der deutschen Spezialklinik in Essen. Dort wird der Augenhintergrund kontrolliert und geschaut, ob alles ok ist", so Mama Tanja.

Mit seinem neuen Auge kommt Finn gut zurecht. "Klar, alles ist noch recht neu und manchmal befremdlich. Auch geweint hat Finn anfangs recht viel, aber mittlerweile nimmt er sein Auge recht gut an", sagt die junge Mutter.

Seit dem "Heute"-Spendenaufrufwerde sie immer wieder von Leuten angesprochen, die Finn vom Foto in der Zeitung wieder erkennen. Die Spendenaktion auf Facebook hat inzwischen geendet. Da die regelmäßigen Untersuchungen und die Prothese(n) teuer sind, wurde für Finn jetzt ein Spendenkonto eingerichtet.

Rund 4.000 Euro sind bislang zusammengekommen. "Wir freuen uns sehr. Danke an alle, die uns unterstützt haben!"

Wenn auch Sie dem kleinen Finn helfen wollen, spenden Sie unter AT 59 34000 00005922414.



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