So gendern Deutsche Behörden

Deutsche Städte verlangen genderneutrale Formulierungen von ihren Beamten.
Deutsche Städte verlangen genderneutrale Formulierungen von ihren Beamten.iStock
Immer mehr deutsche Städte wechseln zu genderneutraler Sprache. So wird nun auch in Bonn aus dem "Camper" ein "Zeltplatzmensch". 

Immer mehr deutsche Städte verlangen genderneutrale Formulierungen von ihren Beamten. Nach Berlin, Köln und Hannover hat Bonn nun einen "Leitfaden für geschlechtergerechte Sprache" herausgegeben. So muss es etwa statt "Ansprechpartner" jetzt "Auskunft erteilt…", statt "Zuhörer" "Interessierte" heißen. Auch wird "jede(r)" durch "alle" ersetzt, "keiner" durch "niemand" und selbst "man" muss "wir/sie" weichen.

Für weitere Umformulierungen verweist Bonn auf das Online-Wörterbuch geschicktgendern.de, das mehr als 1.000 Einträge aufweist. Darunter Vorschläge wie "auskundschaftende Person" anstelle von "Spion" oder "Allgemeinmedizin praktizierende Person" statt "Allgemeinmediziner".

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