So hat sich Tyson wieder zur Kampfmaschine gemacht

Mike Tyson
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Der ehemalige Schwergewichtsweltmeister Mike Tyson will zurück in den Box-Ring. Der 53-Jährige scheint mehr als bereit.

Wer sich fragte, ob Mike Tyson mit 53 wirklich erneut in den Ring steigen kann, der dürfte sich nach dem letzten Video des ehemaligen Boxweltmeisters verwundert die Augen reiben. Denn Tyson zeigt, dass er auch im Alter sein Tempo, seine Power und seinen Willen keineswegs verloren hat. "I’m back", sagt Iron Mike zum Schluss seines Videos auf Instagram.

In den letzten Wochen mehrten sich die Gerüchte, dass sowohl Tyson wie auch Evander Holyfield an ihrem Comeback arbeiten, ein dritter Kampf zwischen den beiden steht im Raum. Tyson jedenfalls scheint bereit für den nächsten "Bite Fight". Und er gibt Auskunft, wie er das erreichen konnte.

"Alles ist möglich, wenn man schlau ist. Trainiere schlau. Erhole dich schlauer", schreibt Tyson zu seinem Insta-Video. Er zählt zudem einige Dinge wie einen Energydrink oder seine eigene Cannabis-Ranch auf, die ihm geholfen haben sollen. Einige weitere Hilfsmittel hat der US-Amerikaner, der vor 15 Jahren seinen letzten Kampf bestritt, womöglich nicht erwähnt.

Aber Tyson gibt preis, dass er sich einer Stammzellentherapie unterzogen hat. Seither fühle er sich wie eine andere Person. Er könne aber nicht verstehen, weshalb er sich so fühle. Es sei unglaublich, was Wissenschaftler tun könnten, sagte Tyson in einem Instagram-Live-Chat mit dem ehemaligen Basketballsuperstar Shaquille O’Neal.

In der Show "Rock the Bells Radio" auf dem Radiosender SiriusXM wurde Tyson kürzlich von Rapper LL Cool J gefragt, wie er sich in nur sechs Wochen so fit brachte. "Ich habe meine Ernährung umgestellt und habe Ausdauertraining gemacht. Zwei Stunden pro Tag habe ich trainiert und mich richtig ernährt."

Und weiter meinte Tyson, der sich 1986 mit 20 Jahren und 144 Tagen zum jüngsten Schwergewichtsweltmeister aller Zeiten kürte, sei er zum Sklaven geworden. "Du tust, was du hasst, aber du machst es, als wäre es nichts. Aufstehen, wenn du nicht willst. Das ist es. Man wird Sklave des Lebens."

Sklave des Lebens? Ja, Tyson erklärte auch gleich, was er damit meinte. Es bedeute, die beste Person zu sein, die man nur sein könne. "Der Beste, der man nur sein kann, ist man, wenn man nicht weiter existiert und niemand mehr über dich spricht", philosophierte er.

Und nein, natürlich war das nicht alles, der spirituelle Iron Mike hatte noch mehr auf Lager. "Mein Verstand gehörte nicht mehr mir selber. Er gehörte jemandem, der mich genug verabscheute, um meine Seele zu brechen." Nach diesen intensiven sechs Wochen würde er die beste Form erreichen, von der er bisher nur träumte. Er sei aktuell noch mitten im Prozess.

Man darf gespannt sein, wie sich Tyson präsentieren wird, sollte der Prozess beendet sein und er steigt wieder in den Ring. Biss wird er sicher haben…

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