„Traiskirchen hilft. Noch heute geben wir als Soforthilfe für die flüchtenden Menschen in der Ukraine 10.000 Euro sowie einen Transport-Lkw frei“, kündigte Traiskirchens Stadtchef Andi Babler (SP) gestern via Facebook an.
„Ich habe dazu auch die Zustimmung aller politischen Parteien in der Stadt eingeholt. Einen Teil davon stellen wir der Volkshilfe Österreich zur Verfügung, die damit medizinische und technische Produkte besorgt, den anderen Teil verwenden wir für den Ankauf der benötigten Grundnahrungsmittel und trockener Baby/Kindernahrung. Des weiteren stellen wir auch für die dringend benötigte Transportlogistik einen städtischen Lkw zur Verfügung. Wir wissen, dass jetzt - in einer solchen dramatischen Situation - eine schnelle und unbürokratische solidarische Hilfe das Wichtigste ist", so Babler.
Auch die SPÖ Wr. Neustadt startete eine Ukraine-Hilfsaktion. "Alle, die sich beteiligen wollen, können ihre Sachspenden von Montag bis Freitag, 9 bis 15 Uhr zur Handelszone-Ost Wr. Neustadt bringen. Telefonische Infos dazu unter 0676/7105910", hieß es in einem Statement auf Facebook. Rainer Spenger, Vizebürgermeister von Wr. Neustadt, gab wenig später, am heutigen Dienstag bekannt: "Aufgrund der gigantischen Hilfsbereitschaft Wiener Neustadt verlängern wir die Öffnungszeiten unserer Sammelstelle in der Handelszone Ost. Man kann die benötigten Sachspenden nun auch heute bis 18 Uhr, morgen Mittwoch und am Donnerstag bis 10 Uhr abgeben. Gebraucht werden verstärkt Hygieneartikel und zusätzlich große Kartons."
Viele andere Organisationen und Vereine in NÖ starteten ebenfalls spontane Hilfsaktionen.
Toll: "Aufgrund der derzeitigen Situation in der Ukraine möchten wir mitteilen, dass wir bereit sind, Menschen aus der Ukraine, die wenig Einkommen bis gar kein Einkommen haben, zu helfen. Ihr könnt gerne jeden Tag vorbeikommen und gratis Essen holen! Wir hoffen, dass bald wieder Frieden herrscht", heißt es etwa auch in einem berührenden Statement des PizzaEck-Teams aus Kritzendorf auf Facebook.