Notfall in den Öffis: So kannst Du Hilfe holen

"Im Zweifelsfall ist es ein Notfall" – mit diesem einprägsamen Slogan weisen die Wiener Linien die Öffi-NutzerInnen darauf hin, die in den öffentlichen Verkehrsmitteln verfügbaren Sicherheitseinrichtungen in unangenehmen bzw. gefährlichen Situationen zu nutzen. (Promotion)
Die Notsprecheinrichtungen wurden von den Wiener Linien zur Sicherheit der Fahrgäste und MitarbeiterInnen installiert. Ob man nun selbst in Gefahr ist oder eine Notsituation beobachtet, die Notsprecheinrichtungen sind da, um genau solche Situationen zu melden und Hilfe zu holen.

Selbst wenn man sich nicht sicher ist, ob bzw. wie man reagieren soll, ist es immer besser, die Notsprecheinrichtungen zu betätigen und den Vorfall zu schildern. Das Ziel der Kampagne ist es auch, Zivilcourage zu zeigen, wenn jemand Hilfe benötigt.

Zu den Sicherheitseinrichtungen gehören die Notrufsäulen am Bahnsteig und die Notsprecheinrichtungen im Zug. Um die Notrufeinrichtungen noch sichtbarer zu machen, werden diese mit speziellen Aufklebern am Boden versehen.

Gefährliche Situationen melden, Hilfe holen: So geht es

Sobald man den Knopf an der Notrufsäule gedrückt hat, richten sich die Kameras umgehend auf den Bahnsteig und der Anrufer erhält eine direkte Sprechverbindung mit der Leitstelle. Daraufhin wird der Vorfall geschildert, die MitarbeiterInnen leiten alle nötigen Maßnahmen ein, wie zum Beispiel die Polizei oder die Rettung zu rufen.

Das Kamerabild wird dabei auf den Monitor der Leitstelle übertragen und die Aufnahme für 48 Stunden gespeichert. Die Daten können dann z.B. zur Aufklärung von Straftaten von der Polizei angefordert werden. Diese werden üblicherweise nach 48 Stunden gelöscht, es sei denn, sie werden von der Polizei angefordert. Daher ist es so wichtig, dass sofort Hilfe geholt wird, sobald eine gefährliche Situation beobachtet wurde.

In den U-Bahn-Zügen sowie ULF- bzw. Flexity-Straßenbahnen befindet sich die Notrufstelle und die Notbremse direkt neben der Tür. Beim Drücken der Notruftaste wird der Anrufer mit der Fahrerin/dem Fahrer des Zuges verbunden. Dabei ertönt kein lautes Signal – man kann Hilfe holen, ohne dass andere Fahrgäste dies bemerken.

Defibrillatoren an Verkehrsknotenpunkten

Neben Notsprecheinrichtungen stellen Wiener Linien auch Defibrillatoren an insgesamt sechs Verkehrsknotenpunkten bereit. Ein Defibrillator (auch Defi genannt) ist ein Schockgeber, der lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen stoppt. Das Wichtigste ist, dass das Gerät umgehend eingesetzt wird und dabei die Gebrauchsanweisungen befolgt werden.

An diesen sechs Verkehrsknotenpunkten sind die Defibrillatoren zu finden:

1. Karlsplatz

2. Praterstern

3. Stephansplatz

4. Schwedenplatz

5. Volkstheater

6. Westbahnhof

Weitere Informationen bekommst Du hier: wienerlinien.at/sicherheit

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