So kam es zur tödlichen Hai-Attacke

Bild: Fotolia/Sigi Stöbich

Unter den Wellen lauerte der Tod! Nach der Hai-Attacke auf Urlauber Fritz B. kristallisierte sich nun heraus, wie es zu dem Unglück kam. Seine Reisegruppe hatte Warnungen in den Wind geschlagen.

kristallisierte sich nun heraus, wie es zu dem Unglück kam. Seine Reisegruppe hatte Warnungen in den Wind geschlagen.

Der "Second Beach" bei Port St. John gilt als Brutplatz der Bullenhaie, die riesigen Menschenfresser sind für etliche Angriffe verantwortlich. "Überall am Strand sind nicht zu übersehende Warnschilder, jeder hier weiß von der Gefahr", so der südafrikanische Journalist Paddy Harper. Die Urlaubergruppe um Fritz B. ging Samstag gegen 15 Uhr dennoch schwimmen.

Sekunden später gellende Schreie, das Meer färbte sich dunkelrot. Im hüfthohen Wasser hatte ein Hai den pensionierten VP-Politiker und dreifachen Familienvater angegriffen. Paddy Harper: "Den Verletzungen nach muss es ein sehr großes Tier gewesen sein." Der Oberösterreicher war auf der Stelle tot, seine Frau musste die Attacke mitansehen – und auch die Bergung ihres Ehemannes 20 Minuten später.

Die Einheimischen am gefährlichsten Strand der Welt schien das Drama kalt zu lassen, viele gingen schon wieder ins Meer, als die Leiche noch im Wasser trieb. Auf schützende Hai-Netze wurde in der Gegend wegen Sparmaßnahmen verzichtet. Das kostete Fritz B. das Leben.

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