Immer mehr in OÖ suchen eine Wohnung, Ende 2014 waren es über 50.000. Das treibt die Preise in die Höhe, gerade in Ballungszentren. In Bayern suchte die SPOÖ nun nach Ideen, um gegenzusteuern.
Zuletzt lag die Steigerung der Mietpreise in OÖ pro Jahr bei rund 5 Prozent. Was kann man dagegen machen, welche Maßnahmen setzen andere Städte? Das wollte SPÖ-Klubchef Christian Makor bei einer Info-Reise nach München (D) herausfinden. Dort gibt es seit über 20 Jahren ein Modell, das grob umrissen so funktioniert: Die Stadt erteilt das Baurecht nur dann, wenn sich die Bauträger auch an den Kosten für soziale Infrastruktur beteiligen.
So entstanden 10.000 geförderte Wohnungen, die Bauträger übernahmen Kosten (z.B. für Schulen, Horte etc.) in Höhe von 555 Mio. Euro. Subventionierte Wohnungen gibt es z.B. in der "Maikäfersiedlung". Dort kostet der Quadratmeter 9 Euro statt durchschnittlich ca. 15 Euro. Makors Fazit: "Der Markt ist nicht vergleichbar. Aber dort, wo Investoren enorme Gewinne abschöpfen, sollen sie auch einen gerechten Beitrag für öffentliche Aufgaben leisten."