Die meisten stecken ihr Handy einfach an den Strom, ohne groß nachzudenken. Doch es gibt eine Reihenfolge, die dein Smartphone schützt: Zuerst kommt das Netzteil in die Steckdose, dann verbindest du das Kabel mit dem Handy. Beim Abstecken machst du es genau umgekehrt.
Der Grund ist simpel: Beim Einstecken des Netzteils kann es zu kurzen Spannungsspitzen kommen. Diese dauern nur Millisekunden, können aber Schäden am Smartphone verursachen, wenn es bereits verbunden ist.
Laut inside-digital.de reichen die möglichen Folgen von einem langsameren System über kürzere Akkulaufzeit bis hin zu Bildschirmflimmern, spontanen Neustarts und sogar Datenverlust. Ein einzelner Ausrutscher fällt kaum ins Gewicht - problematisch wird es erst, wenn man es sich zur Gewohnheit macht.
Hochwertige Netzteile von Markenherstellern haben mehrere Schutzfunktionen eingebaut: Überspannungsschutz, Überstromschutz, Temperaturschutz und Kurzschlussschutz. Auch im Smartphone selbst sitzen Schutzschaltungen, die Spannung, Strom und Temperatur überwachen.
Anders sieht es bei Billig-Netzteilen aus. No-Name-Geräte für ein paar Euro sparen oft genau an den Stellen, die dein Handy schützen sollen. Bei solchen Ladegeräten können Spannungsspitzen tatsächlich bis zum Smartphone durchschlagen - im Extremfall wird das sogar gefährlich.
Ein Netzteil solltest du sofort austauschen, wenn es beim Laden sehr heiß wird, verschmort riecht, knistert oder sich das Gehäuse verformt hat. Diese Anzeichen deuten auf einen Defekt hin, der im schlimmsten Fall einen Brand verursachen kann.
Die empfohlene Steckreihenfolge schadet nicht und kostet keine Sekunde. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sie sich angewöhnen. Noch wichtiger ist aber, kein Billig-Zubehör zu verwenden und das Handy nicht in der Hitze zu laden.