Die Temperaturen steigen, der Frühling ist da – höchste Zeit, Winterjacken, Wollpullover und Daunenmäntel in den Sommerschlaf zu schicken. Doch wer seine Winterkleidung einfach so in den Kasten stopft, riskiert böse Überraschungen.
Schmutzreste, unsichtbare Flecken oder Feuchtigkeit setzen sich während der Lagerung fest. Das schafft ideale Bedingungen für Schimmel – und zieht auch Kleidermotten an. Die Folge: Löcher, Gerüche und beschädigte Lieblingsstücke.
Bevor Winterkleidung verstaut wird, gilt eine einfache Regel: Alles muss sauber sein. Selbst kleine Flecken können sich über Monate hinweg festsetzen und schwer entfernbar werden.
Genauso wichtig ist vollständiges Trocknen: Restfeuchtigkeit begünstigt nicht nur Schimmel, sondern auch unangenehme Gerüche.
Nicht jeder Platz im Zuhause eignet sich für die Lagerung: Ideal ist ein trockener, gut belüfteter und lichtgeschützter Bereich.
Direkte Sonneneinstrahlung kann Stoffe ausbleichen, während schlecht durchlüftete Räume Feuchtigkeit speichern. Auch Plastikboxen sind keine gute Wahl: Das Material ist nicht atmungsaktiv und begünstigt Schimmelbildung. Besser sind Kartons, Stoffbeutel oder spezielle Kleidersäcke aus Stoff.
Empfindliche Materialien brauchen besondere Aufmerksamkeit. Wollpullover sollten niemals auf Bügeln hängen – sie verlieren sonst ihre Form. Besser ist es, sie gefaltet und liegend aufzubewahren, idealerweise in Papier eingeschlagen.
Daunenjacken hingegen brauchen Platz: Werden sie zu stark zusammengedrückt, verlieren sie ihre Bauschkraft. Große Stoffbeutel oder ein luftiger Platz im Schrank sind hier die bessere Wahl.
Ein weiterer Klassiker beim Einlagern: Mottenbefall. Einfache Mittel können helfen, das Risiko zu reduzieren.
Lavendelsäckchen gelten als bewährter Schutz, da der Duft die Schädlinge fernhält. Zusätzlich empfiehlt es sich, die Kleidung regelmäßig zu kontrollieren – so lassen sich Probleme früh erkennen.