Brasiliens WM-Party

So lief Neymars tränenreiches Comeback nach 982 Tagen

982 Tage später! Das emotionales Neymar-Comeback stach bei Brasiliens Aufstiegs-Party zum Gruppenfinale heraus.
Sport Heute
25.06.2026, 05:57
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Es war der Moment, auf den ganz Brasilien gewartet hatte. Exakt 982 Tage nach seinem bislang letzten Länderspiel kehrte Neymar am Mittwochabend auf die große Fußball-Bühne zurück. Beim 3:0 gegen Schottland wurde der Rekordtorschütze der Seleção in der Schlussphase eingewechselt – und von den Fans in Miami mit lautstarkem Jubel empfangen.

Neymar selbst zeigte sich sichtlich überwältigt, kämpfte mehrmals mit den Tränen. Herzig: Umarmungen mit seinen Mitspielern rund um Vinicius, und mit seiner Familie nach dem Schlusspfiff.

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Der Weg zurück war lang. Nach wiederholten, schweren Verletzungsdramen schien eine Rückkehr ins Nationalteam lange Zeit alles andere als sicher. Umso größer war die Überraschung, als Teamchef Carlo Ancelotti den 34-Jährigen für die WM nominierte. Dafür verzichtete der Italiener sogar auf namhafte Offensivkräfte wie Chelsea-Stürmer João Pedro – ein klares Vertrauenssignal an den Superstar.

Doch auch danach musste Neymar Geduld beweisen. Wadenprobleme warfen ihn erneut zurück, die ersten beiden Gruppenspiele verpasste der Offensivkünstler. Erst gegen Schottland war es schließlich so weit: In der 76. Minute erhob sich Neymar von der Bank, lief unter tosendem Applaus aufs Feld und feierte sein erstes Länderspiel seit der 0:2-Niederlage gegen Uruguay am 17. Oktober 2023.

Neymar
Reuters
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Sportlich blieb Brasiliens Rekordschütze mit 79 Treffern in 129 Länderspielen zwar ohne großen Glanzmoment, doch das spielte an diesem Abend kaum eine Rolle. Allein seine Rückkehr war für die Seleção und ihre Fans der emotionale Höhepunkt.

Für die Tore sorgten andere. Vinicius Junior brachte Brasilien mit einem Doppelpack früh auf Kurs und bestätigte einmal mehr seine Topform. Matheus Cunha stellte mit dem 3:0 den Endstand her.

Weil Marokko parallel Haiti zwar 4:2 besiegte, Brasilien aber die bessere Tordifferenz mitbrachte, sicherte sich die Seleção den Gruppensieg. Die Samba-Party nach dem Schlusspfiff hatte aber vor allem einen Grund: Neymar ist zurück.

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