So macht Musik eine gute Serien-Szene perfekt

Musik kann, richtig eingesetzt, aus einer gut gedrehten Szene einen außergewöhnlichen TV-Moment für die Ewigkeit kreieren. Durch den passenden Song können die gespielten Emotionen auf einer viel tiefgründigeren Ebene an die Zuschauer vermittelt werden. Wenn dann vor der Flimmerkiste Tränen fließen, ist das das beste Kompliment und Bestätigung für die Arbeit der Verantwortlichen. "Heute.at" hat fünf Szenen aus TV-Serien, bei denen die Mischung stimmt.

Musik kann, richtig eingesetzt, aus einer gut gedrehten Szene einen außergewöhnlichen TV-Moment für die Ewigkeit kreieren. Durch den passenden Song können die gespielten Emotionen auf einer viel tiefgründigeren Ebene an die Zuschauer vermittelt werden. Wenn dann vor der Flimmerkiste Tränen fließen, ist das das beste Kompliment und Bestätigung für die Arbeit der Verantwortlichen. "Heute.at" hat fünf Szenen aus TV-Serien, bei denen die Mischung stimmt.

Vorweg jedoch eine kleine Warnung. Sollten Sie die ausgewählten Szenen noch nicht gesehen haben und Sie sich die Spannung nicht verderben lassen wollen, dann empfiehlt es sich genau HIER mit dem Lesen der Geschichte aufzuhören. Falls Sie der eine oder andere Spoiler nicht stört, lesen Sie bitte einfach weiter.

Grey's Anatomy/Snow Patrol "Chasing Cars"

In der Folge "Losing My Religion" der Krankenhaus-Serie "Grey's Anatomie stirbt Izzies große Liebe Denny. In Flashbacks werden während seiner Sterbeszene ein paar Momente aus einer besseren Zeit revuepassiert. Gleichzeitig muss sich Meredith zwischen zwei Männern entscheiden. Kein anderes Lied passt dazu besser als das schön melancholische "Chasing Cars" der Band Snow Patrol. In dem Song geht es um nichts anderes als die Liebe. Textzeilen wie "Would you lie with me, and just forget the world" umschreiben die Dramatik der zwei unterschiedlichen Situationen äußerst treffen.

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O.C. California/Imogen Heap "Hallelujah"

Auch bei den überreifen Teenagern in Südkalifornien scheint nicht immer die Sonne. Neben Beziehungsstreitigkeiten kommt es auch zu Todesfällen. Der wohl tragischste ist der von Serienfigur Marissa Cooper, gespielt von Mischa Barton. Gemeinsam mit ihrem On/Off-Freund Ryan wird sie von Widersacher Volchok mit dem Auto von der Straße abgedrängt und baut einen Unfall. Ryan trägt sie noch aus dem brennenden Wrack, bevor sie zu den Klängen von "Hallelujah" in seinen Armen stirbt. Weltweit sorgte die Szene bei jungen Mädchen für Atemstillstand und erhöhten Taschentuch-Verbrauch.

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Scrubs/Peter Gabriel "Book Of Love"

Millionen Fans haben jahrelang am schrulligen Leben von Zack Braff a.k.a. John Dorian im Sacred Heart Krankenhaus teilgenommen. Irgenwann ging es jedoch auch mit der erfolgreich Ärzte-Sitcom zu Ende. An seinem letzten Arbeitstag schreitet JD noch einmal durch die Gänge seines geliebten Spitals und in Flashforwards sehen die Zuschauer, wie es mit ihm, Elliott, Turk, Carla und Dr. Cox weitergehen wird. Dazu lässt Peter Gabriels "Book Of Love" Gänsehaut entstehen und Tränen fließen.

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Sopranos/Journey "Don't Stop Believing"

Auch eine der besten und erfolgreichsten Serien aller Zeiten musste einmal ein Ende nehmen. Das vielfach preisgekrönte TV-Juwel "Die Soprano", das die Geschichte eines Mafia-Bosses mit all seinen "geschäftlichen" und privaten Problemen perfekt erzählt, ging nach sechs Staffeln grandios zu Ende. Indem es die Zuschauer mit einem abrupten Cut überrascht. Durch den Song "Don't Stop Believing" der Band Journey wird ein Spannungsbogen aufgebaut, der jedoch kein Ende findet. Millionen Fans diskutieren seither, ob und was sich im Restaurant noch abgespielt haben könnte.

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Breaking Bad/Badfinger - "My Baby Blue"

Kein anderes TV-Ereignis wurde von Fans im Jahr 2013 mehr herbeigesehnt als das Finale von "Breaking Bad". Schon Monate vorher wurden in Internet-Foren tausende mögliche Szenarien für ein perfektes Ende der Geschichte krebskranken Physiklehrers Walter White, der sich im Lauf von fünf Staffeln zum Drogenbaron Heisenberg verwandelt, diskutiert. Produzent Vince Gilligan und sein Autorenteam haben alle überrascht. In einem perfekt geplanten Rundumschlag löst er alle angestauten Probleme, nur um am Ende, von einer Kugel tödlich getroffen, zufrieden sterben zu können. In einem Crystal-Meth-Labor, das sinnbildlich für seinen "beruflichen" Aufstieg und seinen privaten Fall steht, haucht er zu den Klängen von Badfingers "My Baby Blue" sein Leben aus. Das perfekte Ende einer perfekten, wenn nicht der perfektesten Serie aller Zeiten.

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