So reagieren Supermärkte jetzt auf zweiten Lockdown

Die Supermärkte sind für einen Lockdown "light" gerüstet.
Die Supermärkte sind für einen Lockdown "light" gerüstet.picturedesk.com (Symbolbild)
Die Regierung verkündet am Samstag neue Corona-Maßnahmen, ab 2. November befindet sich Österreich wieder im Lockdown. Die Supermärkte sind gerüstet.

"Wir sind auf kommende Maßnahmen gut vorbereitet. Die Kundinnen und Kunden können sicher sein: Die Warenverfügbarkeit ist derzeit uneingeschränkt gesichert, Lagerstände wurden zeitgerecht und vorsorglich erhöht - insbesondere bei Grundnahrungsmittel, Hygieneartikeln oder Desinfektionsmittel. Bei frischen Lebensmitteln erfolgen Filial-Belieferungen regelmäßig, bei Bedarf auch mehrmals täglich", erklärt Marcel Haraszti, Vorsitzender BILLA MERKUR Österreich.

Und Haraszti appelliert dabei gleich auch an alle Kunden: "Gehen Sie ruhig und bewusst einkaufen, halten Sie Abstand und tragen Sie bitte einen Mund-Nasen-Schutz. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen Sie bestmöglich bei Ihrem Einkauf."

Einkaufswagerl werden mehrmals desinfiziert

Zum Schutz der Kunden wurden bei BILLA und MERKUR bereits eine Vielzahl von Schutzmaßnahmen umgesetzt. Mehrmals täglich werden die Haltegriffe der rund 70.000 Einkaufswagen an allen Standorten von den Mitarbeitern desinfiziert, für Kunden stehen im Eingangsbereich neue All-in-one-Desinfektionsmittelspender zu Verfügung.

Sollte der Mund-Nasen-Schutz (MNS) einmal vergessen worden sein, so wird an der Kassa kostenlos ein Mund-Nasen-Schutz nach Verfügbarkeit mit Zange ausgegeben. Alle Mitarbeiter tragen schon jetzt vor Ende der Übergangsfrist am 7. November den behördlich empfohlenen Mund-Nasen-Schutz anstelle von Gesichtsvisieren.

Auch der Schutz der Mitarbeiter sei ein zentrales Anliegen: Daher stehen ab 2. November allen Mitarbeitern regelmäßig kostenlose Corona-Schnelltests in den Filialen, der Zentrale sowie Lagerstandorten zu Verfügung. Die sogenannten Antigen-Tests finden auf freiwilliger Basis statt und werden von mobilen Einsatzteams durchgeführt.

Der Test erfolgt mittels Probe aus Rachen oder Nase, nach nur 15 Minuten liegt das Ergebnis vor. Somit kann bei einem potenziellen Infektionsfall sehr rasch reagiert und weitere Maßnahmen in die Wege geleitet werden.

One-Stop-Shopping

"Gerade in herausfordernden Zeiten möchten wir den Wünschen unserer Kunden optimal gerecht werden. Zu diesem Zweck führen wir regelmäßig Kundenbefragungen durch", heißt es am Samstag. Die Bedürfnisse einerseits nach Hygieneartikel und andererseits vor allem nach frischen, gesunden Lebensmitteln aus der Region seien seit Corona besonders ausgeprägt.

Generell ist weiterhin die Tendenz zum One-Stop-Shopping – weniger häufig einkaufen gehen, dafür aber einen größeren Einkauf erledigen – ungebrochen, bevorzugt in der Stammfiliale.

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