Mit den immer heißeren Sommern wird die Klimaanlage zum unverzichtbaren Begleiter. Besonders chronisch Kranke leiden unter Temperaturen jenseits der 35 Grad. Doch die kühle Luft hat auch ihre Schattenseiten.
Viele Menschen berichten von Halsschmerzen und Erkältungssymptomen durch Klimaanlagen. Das liegt vor allem daran, dass die Schleimhäute in Nase und Rachen ausgetrocknet werden.
Neben den Schleimhäuten kann auch die Lunge belastet werden, schreibt chip.de. Schlecht gewartete Geräte verbreiten Pollen, Staub und Schimmel, die die Atemwege reizen und Asthma auslösen können.
Besonders Kontaktlinsenträger kennen das Problem: Durch die trockene Luft beginnen die Augen zu kribbeln und zu brennen. Auch die Haut als größtes Organ ist betroffen und verliert Feuchtigkeit.
Wer mit eingeschalteter Klimaanlage schläft, wacht oft mit einem steifen Nacken auf. Die Muskeln kühlen aus und verspannen sich - ähnlich wie beim Sport ohne Aufwärmen.
Es spricht nichts dagegen, die Klimaanlage zu nutzen. Wichtig ist aber die richtige Einstellung: Bei über 30 Grad draußen sollte es drinnen nicht kälter als 24 bis 25 Grad sein. Zu große Temperaturunterschiede belasten den Kreislauf.
Regelmäßige Wartung der Geräte verhindert die Verbreitung von Schadstoffen. Zusätzlich helfen ausreichendes Trinken und gelegentliches Lüften, um die Schleimhäute feucht zu halten.