Zum 50. gönnt sich die Linzer JKU einen Facelift. Der Eingangsbereich wird neu gestaltet, auch die Bibliothek. Dienstag stellte die Uni vor, was und wie alles verändert wird.
"Die Campus-Neugestaltung ist das sichtbare Zeichen für eine Aufbruchsstimmung und positive Weiterentwicklung an der JKU", so Landeshauptmann-Stellvertreter und Bildungs-Landesrat Thomas Stelzer (ÖVP). "Der Campus der JKU soll ein vitaler Lebensraum sein. Beim Wettbewerb ging es uns um ein Gesamtkonzept, um den Campusgedanken zu stärken", sagte JKU-Rektor Meinhard Lukas.
Gewonnen hat diesen Wettbewerb das Linzer Architekturbüro "Riepl Riepl Architekten". "Die Jury wählte einstimmig das Vorentwurfskonzept zum Sieger", sagt Hans-Peter Weiss, Geschäftsführer der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), die den Wettbewerb ausgelobt hatte.
Und das wird alles gemacht:
Es wird ein neues Eingangs- und Verwaltungsgebäude (Kepler Hall) geben. Mit einer Bruttogesamtfläche von rund 3.000 Qudartmetern soll sie auf der derzeit wenig genutzten, aber sehr zentralen Freifläche zwischen Teich und Besucherparkplatz erreichtet werden.
Die Bibliothek wird neugestaltet. Für das Gebäude aus den 1980er-Jahren ist eine in den Vorplatz hinausragende Aufstockung geplant, dazu kommen ein Lichthof und eine große Freitreppe.
Der Turm der Technisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät (Somnium) wird erhöht. Er bekommt eine "grüne Krone". Der offene Aufbau aus Stahlgitter sieht eine teilweise Bepflanzung une eine schwebende Plattform samt Sonnensegel vor.
Sport- und Freizeitflächen am Campusareal werden gebaut.
Kosten wird das Ganze knapp 26 Millionen Euro. Baustart ist nächstes Jahr.