Nur diese Fahrrad-Schlösser sind sicher

Wie ein Test in Deutschland ergab, bieten nur wenige Fahrradschlösser einen wirklich guten Schutz vor Diebstählen. Darauf sollten Radfahrer achten.
Wie die deutsche Stiftung Warentest am Mittwoch berichtet, können nur wenige Schlösser ein Fahrrad ausreichend vor Dieben schützen.

In ihrem Test schnitten nur fünf von 20 getesteten Schlössern mit der Note "gut" ab. Andere Modelle waren entweder zu leicht zu knacken oder enthielten sogar Schadstoffe.

Insgesamt wurden 20 Bügelschlösser, Kettenschlösser und Falt­schlösser einem Härtetest unterzogen. Die Preisspanne lag dabei zwischen 28 und 128 Euro.

Das Ergebnis: Sichere Fahrradschlösser haben mehr oft mehr Gewicht. Die mit "gut" oder "sehr gut" bewerteten Schlösser gegen Diebstähle wiegen gegen zwischen 1,3 und 2,6 Kilogramm.

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Bei Attacken mit Bolzenschneidern, Sägen oder anderen Werkzeugen hielten sie am längsten durch. Ein Bügel­schloss hielt sogar zwei Minuten lang der kreischenden Schleifscheibe des Akku-Winkel­schleifers stand.

An Schilder oder Laternen befestigen

Laut Stiftung Warentest sollten Radfahrer ihren "Drahtesel" an einem Fahrradbügel, Schild oder Laterne absperren. Dort sollten sie dann die Kette möglichst hoch platzieren, damit sie sich nicht mit Werkzeugen wie einem Bolzenschneider abstützen können.

Für mehr Schutz vor Diebstählen sollten Fahrradbesitzer zwei verschiedene Schlossarten wie Falt- und Bügelschloss benutzen. Eines sollte verwendet werden, um den Rahmen anzuketten, das zweite, um das Vorderrad am Rahmen zu sichern. (wil)

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