Nach dem KI-Fiasko vor zwei Jahren hat Apple versprochen, seine Apple Intelligence auf ein neues Niveau zu heben. Mit iOS 27, macOS 27 und iPadOS 27 startet der Konzern nun eine kombinierte Strategie mit gleich fünf verschiedenen Sprachmodellen.
Für grundlegende Aufgaben kommt auf kompatiblen Geräten wie dem iPhone 15 Pro das Modell AFM 3 Core mit drei Milliarden Parametern zum Einsatz. Dieses eignet sich für Zusammenfassungen und einfache Textbearbeitungen. Auf neueren Geräten wie dem iPhone 17 Pro nutzt Apple dagegen das AFM 3 Core Advanced mit 20 Milliarden Parametern.
Da Apple-Prozessoren und Akkus aktuell noch nicht leistungsstark genug sind, um komplexe KI-Aufgaben vollständig lokal zu erledigen, laufen drei weitere Modelle ausschließlich in der Cloud, wie es bei Macwelt heißt. Das AFM 3 Cloud ist das Standardmodell, während das Apple Diffusion Model für Bildbearbeitung gedacht ist. Für komplexes Nachdenken und agentische Aufgaben gibt es AFM 3 Cloud Pro.
Etwas versteckt bietet Apple eine Übersicht aller Anfragen an Apple Intelligence. In den Einstellungen unter "Datenschutz und Sicherheit" findest du ganz unten den Bereich "Transparenzprotokolle" und dort den "Apple Intelligence Bericht".
Nach der Face-ID-Identifizierung kannst du einen Zeitraum von 15 Minuten oder 7 Tagen wählen. Die JSON-Datei zeigt dann, wie das System deine Prompts vor dem Absenden erweitert und wie viele Tokens verbraucht wurden. Apple hat angekündigt, komplexe Anfragen gegen Tokens anzurechnen und nach einer bestimmten Anzahl einzuschränken.
Das Protokoll macht auch sichtbar, dass Apple mehrere Prüfsysteme aktiviert hat. So wird jede Anfrage darauf geprüft, ob Menschen oder speziell Kinder darin vorkommen. Prompts, die gegen interne Sicherheitsregeln verstoßen, werden vermutlich nicht bearbeitet.