So sieht das neue Leben von Sebastian Kurz aus

Kurz geht in den Nationalrat.
Kurz geht in den Nationalrat.GEORG HOCHMUTH / APA / picturedesk.com
Mit dem "Sidestep"-Rücktritt ändert sich der Alltag von Sebastian Kurz, aber er fällt weich. Und: Er sitzt beim Ministerrat weiter am Regierungstisch.

Wie kurz regiert der neue Kanzler? Vor allem: Wie Kurz? Alexander Schallenberg wird den Atem seines Vorgängers jedenfalls (ganz freundschaftlich) im Nacken spüren. Kurz ist bei allen wichtigen Regierungsentscheidungen dabei. Bei Klausuren, den wöchentlichen Ministerräten, den wichtigsten Besprechungen. Der nun zweifache Altkanzler wechselt von der Regierungsbank im Parlament in die erste Reihe der Abgeordneten, sitzt neben August Wöginger. Sein Vorgänger als Klubobmann wird sein Stellvertreter, die SPÖ hat eine ähnliche Konstruktion.

Kurz und Wöginger: Duo im Nationalrat
Kurz und Wöginger: Duo im NationalratMichael Gruber / EXPA / picturedesk.com

Der "Schritt zur Seite" hat für den werdenden Vater auch finanzielle Folgen. Als Kanzler kassierte Kurz monatlich 22.618 Euro, als Abgeordneter nur noch 9.228 Euro. Als Klubchef hat er aber Anspruch auf zusätzliche 6.152 Euro. Macht in Summe 15.380 Euro, ein Minus von 7.238 Euro für Kurz. Dafür wird ihm vom Steuerzahler ein Dienstwagen mit Chauffeur gestellt. Will Vorgänger Wöginger seinen behalten, muss ihn die Partei zahlen.

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